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Koloid
Koloid (Bild: Apple)

Koloid: Digitalfotografie mit Chemiefilm-Anleihen

Koloid
Koloid (Bild: Apple)

Mit der iOS-App Koloid können Smartphone-Fotografen einen Schritt zurück zur analogen Fotografie machen und ihre Bilder fast wie in einer uralten Entwicklungstechnik zur Geltung kommen lassen.

Koloid ist eine iOS-App, mit der das nasse Kollodiumverfahren simuliert wird, bei dem eine Glasplatte mit einem lichtempfindlichen Material überzogen, belichtet und entwickelt sowie fixiert wird.

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Koloid (Bild: Apple)

Koloid für iOS ahmt die bei dem Herstellen der Platte entstehenden Schmiereffekte und die aus der Entwicklung resultierenden Schwarz-Weiß-Eindrücke nach. Es handelt sich dabei nicht um einen Filter, der mit einem Klick hin auf das Bild angewendet wird.

Mit dem Programm wird erst einmal ein Bild aufgenommen und dann das Bild entwickelt. Beim Fotografieren zeigt sich schnell, dass der Nutzer nicht auf Annehmlichkeiten wie Gesichtserkennung oder Blitz verzichten muss. Auf Fingerzeig wird auf einen beliebigen Bereich per Autofokus scharf gestellt.

Mit einem Schieberegler wird die Menge der Entwicklerflüssigkeit geregelt, die auf der virtuellen Fotoplatte verteilt werden soll. Die Entwicklungsflüssigkeit wird über die Platte verteilt, wobei durch Neigen des iPhones die Flüssigkeit verteilt wird. Wird sie mehrmals über dieselbe Stelle geschwenkt, wird das Bild dort dunkler. Der Anwender kann sich deshalb sicher sein, dass kein Bild dem anderen gleicht, wenn es mit dieser App aufgenommen wird.

Die Bilder können dann gespeichert oder über soziale Netzwerke beziehungsweise E-Mails verteilt werden. Eine unbearbeitete Version des Bildes wird nicht gespeichert.

Koloid kostet in Apples iTunes-App-Store 0,89 Euro.


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kendon 10. Jun 2013

ich würd ja glatt meinen der sensor nimmt schon ein rgb-bild auf... oder hat das iphone...

freddypad 10. Jun 2013

+1 Wer braucht so einen Käse? Und dann auch noch mit Funktionen, die sowas von extrem...

Dopeusk18 10. Jun 2013

Du kennst dich ja sehr gut aus mit Instagram.



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