Kollaborationsserver: Nextcloud bringt Peer-to-Peer-Backups

Viele Privatnutzer von Nextcloud machen kaum Backups. Eine App soll die eigene Instanz nun verschlüsselt bei anderen speichern.

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Nextcloud bekommt eine Backup-App für Privatanwender.
Nextcloud bekommt eine Backup-App für Privatanwender. (Bild: Nextcloud)

Das Entwicklungsteam des Kollaborations- und Datei-Sync-Servers Nextcloud hat eine einfache Backup-Lösung für private Nutzer der Software vorgestellt. Die Idee dabei ist, den Inhalt der eigenen Instanz als verschlüsseltes Backup auf einer anderen Nextcloud-Instanz speichern zu können, etwa bei Freunden oder Familienmitgliedern.

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Zu der Technik schreibt das Team: "Die Nextcloud Backup App wurde entwickelt, um die Lücke bei Daten-Backups auf einer privaten Nextcloud-Instanz zu schließen, die von einem technisch weniger versierten Nutzer betrieben wird". Laut den Entwicklern verzichten viele dieser Nutzer auf Backups, weil diese oft zu komplex seien. Darüber hinaus würden von vielen Heimnutzern auch Raspberry Pis oder alte Notebooks oder ähnliches als Host für die eigene Nextcloud-Instanz genutzt. Hierbei kann es jedoch auch leicht zu einem Datenverlust kommen.

Die neue Backup-App speichere dabei die gesamte Nextcloud-Instanz samt der Daten, Konfiguration und genutzter Apps. Die Backups können dabei so eingestellt werden, dass diese vollkommen automatisiert ablaufen. Zusätzlich zu einem vollständigen Backup können auch inkrementelle Backups erstellt werden. Beim Erstellen des Schnappschusses solle es nur eine kurze Downtime geben. Der Backup-Schnappschuss selbst wird dann noch komprimiert und verschlüsselt in 100 MByte große Teile aufgeteilt.

Das Backup selbst kann nach einem Datenverlust vollständig wiederhergestellt werden. Es ist aber auch möglich, nur einzelne Bestandteile wie separate Dateien wiederherzustellen. Getestet werden kann die neue Backup-App von Nextcloud als Teil der aktuellen Beta-Phase von Nextcloud 23. Weitere Details liefert der Code auf Github.

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