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Nextcloud 12 ist als Beta verfügbar.
Nextcloud 12 ist als Beta verfügbar. (Bild: Nextcloud)

Kollaborationsserver: Nextcloud 12 stellt Zusammenarbeit in den Fokus

Nextcloud 12 ist als Beta verfügbar.
Nextcloud 12 ist als Beta verfügbar. (Bild: Nextcloud)

Die Beta von Nextcloud 12 bietet neben der Dateisynchronisation und -verteilung vor allem Funktionen, um die gemeinsame Arbeit an den Dateien zu verbessern. Dazu gehören Push Notifications, eigene Gruppen und Gastaccounts oder eine bessere Integration von Office- und Chatfunktionen.

Die Grundfunktionen des freien Kollaborationsservers Nextcloud - das Teilen und Synchronisieren von Dateien - sind offenbar mehr oder weniger gelöste Probleme. Denn mit der nun verfügbaren Beta des kommenden Nextcloud 12 legt das Team seinen Fokus sehr stark auf die Funktionen zur Zusammenarbeit und Kommunikation rund um die eigentlichen geteilten Dateien. Nextcloud-Gründer Frank Karlitschek bezeichnet das als die "nächste große Aufgabe für Open Source: reichhaltige Kollaborationssoftware".

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Eine der auffälligsten Neuerungen bei Nextcloud 12 in diesem Bereich sind wohl die Push-Benachrichtigungen, um die Nextcloud-Nutzer direkt über neue geteilte Dateien, aber eben auch über neue Kommentare oder gar Videoanrufe zu informieren. Die Unterstützung in den Nextcloud-Clients soll in den kommenden Wochen umgesetzt werden. Die bereits zuvor integrierte Video-Chat-Anwendung Spreed kann mit Nextloud 12 zudem zum Übertragen des Bildschirms genutzt werden.

Um besser mit anderen Nutzern interagieren zu können, gibt es nun ein Menü, um diese per Knopfdruck, via E-Mail, Text- oder Videochat zu kontaktieren. Die Text-Chat-App bietet darüber hinaus die Möglichkeit zur Dateiübertragung, mehrzeilige Nachrichten, Statusbenachrichtigungen und nun auch Zugriff auf Chat-Logs von einem XMPP-Server oder eine XMPP-Authentifizierung für Ejabberd oder Prosody.

Gruppen, Gäste und Echtzeit-Kollaboration

Mit Nextcloud 12 können Nutzer dank der sogenannten Circles-App nun auch an den Admins der Serverinstanz vorbei eigene Gruppen zum Teilen von Inhalten erstellen. Hierbei lässt sich zwischen öffentlichen und privaten Gruppen unterschieden. Dateien und Ordner können außerdem mit mehreren Nutzern geteilt werden, wobei die Zugriffskontrolle darauf individuell gestaltet werden kann, etwa durch unterschiedliche Ablaufdaten, Passwörter oder Lese- und Schreibrechte.

  • Nextcloud 12 als Beta verfügbar (Bild: Nextcloud)
  • Der Nextcloud-Appstore bietet Bundles. (Bild: Nextcloud)
  • Die Chat-App von Nextcloud ... (Bild: Nextcloud)
  • ... kann in beliebigen anderen Apps genutzt werden. (Bild: Nextcloud)
  • Nextcloud 12 ermöglicht das Teilen in Gruppen, ... (Bild: Nextcloud)
  • ... die selbst erstellt werden können. (Bild: Nextcloud)
  • Das neue Kontaktmenü in Nextcloud 12 (Bild: Nextcloud)
  • Öffentliche Links können bearbeitet werden. (Bild: Nextcloud)
  • Nextcloud 12 bietet Ordner für Gruppen. (Bild: Nextcloud)
  • Admins können Nutzer imitieren, um Probleme nachzustellen. (Bild: Nextcloud)
  • Share-Links können individuell geschützt werden. (Bild: Nextcloud)
  • Die Social-Sharing-App ermöglicht das Teilen in sozialen Netzwerken. (Bild: Nextcloud)
Nextcloud 12 als Beta verfügbar (Bild: Nextcloud)

Über die Guest-App können Nextcloud-Nutzer externe Beteiligte dazu einladen, einen Gastaccount zu erstellen, um zum Beispiel Dateizugriff zu erhalten. Falls die Admins dies erlauben, können Gäste ebenso weitere Apps benutzen. Die Gast-Funktion sei laut dem Nextcloud-Team perfekt für temporäre Nutzer. Konkurrent Owncloud bietet in Version 10 ähnliche Funktionen.

Einzelne geteilte Dateien können mit Nextcloud 12 auch mit Schreibrechten versehen werden. Dies soll es ermöglichen, zum Beispiel Office-Dokumente über einen öffentlichen Link zu teilen und mit Hilfe der Integration von Collabora Online direkt in einer Sitzung mit anderen zu bearbeiten und dabei etwa über die Chat-Apps miteinander zu kommunizieren. Ähnlichkeiten zu Office 365 oder Google Docs sind hier sicher gewollt.

Verbesserungen für Admins

Nextcloud-Apps können mit Version 12 des Servers Bruteforce-Angriffe erkennen, ebenso unterstützt die Software nun Rate-Limiting. Das Entwicklerteam hat ebenso die Funktionen zur Authentifizierung überarbeitet, so dass diese nun auch über Umgebungsvariablen integriert werden können, was etwa bei Kerberos möglich ist. Als externer Speicher kann nun auch Sharepoint genutzt werden.

Der Server läuft zudem nun mit PHP 7.1, Admins können Quota-Warnungen einfach über eine App aufsetzen und mit Hilfe des JSLoaders können Javascript-Dateien integriert werden, um etwa Analysen durchzuführen und die Instanz eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Die Beta von Nextcloud 12 steht zum Testen bereit, die finale Version soll in drei Wochen erscheinen.


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User01 05. Mai 2017

Klar, dass viele auf NC gewechselt haben ist ja auch nachvollziehbar (gerade wegen den...

finswimmer 03. Mai 2017

Bei ownCloud, das sagen sie zumindest selbst. Bei NC habe ich das, zumindest für den...

Schnarchnase 03. Mai 2017

Fail2ban war schon immer das was im Namen steht, nämlich ein einziger großer Fail. Schon...

R(i)SK 02. Mai 2017

Reichen Dir Snap (https://github.com/nextcloud/nextcloud-snap), Docker (https://github...

Colttt 02. Mai 2017

nunja daran wirst du nur schwer vorbei kommen, oder du nutzt ein Shared-Storage...



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