Kollaboration: Nextcloud will bei besserer Arbeitskultur helfen

Der freie Kollaborationsserver Nextcloud Hub 6 ist erschienen(öffnet im neuen Fenster) . Das Entwicklungsteam will damit unter anderem zu einer besseren Kultur bei Videokonferenzen beitragen. Das wiederum soll zu einer gesünderen Arbeitsumgebung beitragen und Nutzer letztlich den notwendigen Fokus zurückgeben, um produktiver arbeiten zu können, wie es in der Ankündigung heißt.
Konkret umgesetzt hat das Team dafür ein Pop-up in Videokonferenzen, das über eine Dauer von einer Stunde informiert. Diese Art Warnmeldung soll helfen, endlose Konferenzen zu vermeiden. Darüber hinaus kann Nextcloud die Gesprächszeit einzelner Teilnehmer stoppen und anzeigen. Das soll vermeiden, dass eine Konferenz von einem oder wenigen Teilnehmern gekapert wird, während der Rest überwiegend schweigt und nicht zu Wort kommt.
Für eine bessere Produktivität soll darüber hinaus ein neues Dashboard sorgen, das die wichtigste anstehende Arbeiten anzeigt, wie etwa ausstehende E-Mails oder Textnachrichten. Um bei der eigentlichen Arbeit aber nicht abgelenkt zu werden, können sich Nutzer von Nextcloud daran erinnern lassen, später auf Nachrichten zu antworten. Diese Erinnerungen lassen sich auch für Dateien oder Ordner einstellen.
Weniger Benachrichtigung
Auch die Anzahl an Benachrichtigungen will das Team verringern, damit Nutzer weniger abgelenkt werden. So können Chatnachrichten verschickt werden, ohne beim Gegenüber Benachrichtigungen auszulösen. Auch Anrufe können gestartet werden, ohne dass es bei allen Teilnehmern einer Gruppe klingelt.
Der Bitte-nicht-Stören-Status kann darüber hinaus automatisch für die Zeit außerhalb der eigenen Arbeitszeiten gesetzt werden, so dass Benachrichtigungen dann unterdrückt werden. Um weniger abgelenkt zu werden, kann außerdem die Anzeige von Gifs im Chat automatisch unterdrückt werden.
Erweitert hat das Team darüber hinaus die Integration von KI-Funktionen, die nun über den neuen lokalen Assistenten genutzt werden können. Dieser steht etwa in der Textverarbeitung, der E-Mail-Anzeige oder auch der Videochat-Anwendung bereit. Das zugrundeliegende Sprachmodell kann dabei Texte zusammenfassen, Vorschläge für Formulierungen unterbreiten oder Fragen beantworten.



