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Kolibri Games: Ubisoft kauft Berliner Entwickler von Idle Miner Tycoon

Das dürfte teuer gewesen sein: Ubisoft hat Kolibri Games gekauft. Das ist das in der Öffentlichkeit nahezu unbekannte, aber finanziell offenbar extrem erfolgreiche Entwicklerstudio von Mobile Games wie Idle Miner Tycoon.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Idle Miner Tycoon
Artwork von Idle Miner Tycoon (Bild: Kolibri Games)

Der französische Publisher Ubisoft hat 75 Prozent des Berliner Entwicklerstudios Kolibri Games übernommen. Die Unternehmen haben vereinbart, dass Ubisoft seine Beteiligung in den nächsten vier Jahren schrittweise auf 100 Prozent erhöhen kann. Informationen zu den finanziellen Details der Transaktion liegen nicht vor.

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Die Übernahme dürfte für Ubisoft teuer gewesen sein: Kolibri Games gilt als hoch profitabel. Anfang 2018 hatten die Gründer im Gespräch mit dem Magazin Gründerszene gesagt, dass sie vom ersten Tag an Geld verdient hätten.

Außerdem sagten sie, dass sie mit ihren einzigen beiden Titeln Idle Miner Tycoon und Idle Factory Tycoon pro Tag rund 100.000 Euro Umsatz machen würden, die Hälfte davon sei Profit. 2019 sollen sich diese Summen nicht ganz, "aber fast" verdoppelt haben.

Kolibri Games wurde 2016 als Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie unter dem Namen Fluffy Fairy Games gegründet, die Umbenennung in Kolibri Games erfolgte 2018. Das Unternehmen beschäftigt über 100 Mitarbeiter in Berlin. Daniel Stammler, einer der Gründer und Firmenchefs, bezeichnet die Übernahme durch Ubisoft als "einen Höhepunkt in der Geschichte unseres jungen Unternehmens".

Sein Unternehmen hat bislang lediglich zwei Spiele veröffentlicht: zuerst Idle Miner Tycoon, das bislang rund 104 Millionen Mal heruntergeladen worden sein soll und in einem Bergbauszenario angesiedelt ist, sowie Idle Factory Tycoon, eine Art Nachfolger, bei dem Spieler quasi den Wechsel zum Fabrikanten vollzogen haben; auch dieses Programm soll die Marke von 100 Millionen geschafft haben.

Die beiden Titel sind für iOS und Android auf Basis des Free-to-Play-Geschäftsmodells erhältlich. Sie gehören einem Genre an, das Idle oder Clicker Games genannt wird und besonders einfach gehaltene Spiele umfasst. Die Games sind so ausgelegt, dass die Anwender etwa in einer kurzen Pause schnell mal ein paar Eingaben vornehmen können und sich die Ökonomie im Spiel dann über die nächsten paar Stunden mehr oder weniger allein weiterentwickelt.

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Gtifighter 05. Feb 2020

Für was die da programmieren braucht man kaum mehr als EINEN Programmierer. Dann noch...

Gtifighter 04. Feb 2020

nach welcher Logik? Was hat Urlaub mit Mobilegames zutun? wird man da auch abgezockt...

Legendenkiller 04. Feb 2020

Es gibt viele Menschen die absolut keine Geduld haben und/oder immer den leichtesten Weg...


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