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Koenigsegg Regera: Erster Hybridsupersportwagen fährt ohne Getriebe

Einen eigenwilligen Antrieb hat der schwedische Luxusautohersteller Koenigsegg für einen Hybridsportwagen entwickelt: Der Verbrennungsantrieb hat kein Getriebe und entsprechend auch keine Schaltung. Der Leistung tut das indes keinen Abbruch.

Artikel veröffentlicht am ,
Koenigsegg Regera: in 20 Sekunden auf 400 km/h
Koenigsegg Regera: in 20 Sekunden auf 400 km/h (Bild: Koenigsegg)

Der nächste Supersportwagen mit Hybridantrieb: Der schwedische Autohersteller Koenigsegg Automotive stellt auf der Automesse in Genf den Regera vor. Es ist derzeit das stärkste Serienfahrzeug.

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Über 1.100 Kilowatt (kW) an kombinierter Leistung hat das Auto. Aus dem Stand beschleunigt es in 2,8 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 410 km/h. Die erreicht der Regera nach etwa 20 Sekunden.

Das Besondere an dem Auto ist sein Antrieb: Es hat kein Schaltgetriebe - der Verbrennungsmotor, ein Acht-Zylinder mit zwei Turboladern, treibt die Achse direkt an. Das spart zum einen Gewicht, zum anderen soll das Leistungsverluste bei der Übertragung verhindern. Es sei das erste Auto mit einem solchen Direktantrieb, sagte Unternehmensgründer Christian von Koenigsegg bei der Vorstellung des Autos.

Elektrisch im unteren Drehzahlbereich

Damit das Auto überhaupt anfahren kann, hat es für den unteren Drehzahlbereich einen Elektromotor mit einer Leistung von 156 kW, der an der Kurbelwelle sitzt. Ein hydraulisches System regelt die beiden Antriebe: Es entkoppelt den Verbrennungsmotor im unteren Drehzahlbereich und schaltet ihn später dazu.

Zu diesen beiden Motoren kommen zwei weitere Elektromotoren mit je 200 kW. Jeder wirkt auf eines der beiden angetriebenen Räder. Der Strom kommt aus einem Akku mit einer Kapazität von 9,24 Kilowattstunden, der 125 Kilogramm (kg) wiegt. Der Akku kann an einer Ladestation aufgeladen werden; der Anschluss verbirgt sich hinter dem Nummernschild am Heck. Der Akku kann aber auch vom Verbrennungsmotor geladen werden. Die rein elektrische Reichweite beträgt etwa 35 Kilometer.

Die Räder sind aus Karbon

Das Auto ist in Leichtbauweise konstruiert: Die Karosserie besteht aus Kevlar und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, kurz Karbon, die Aufhängung aus Aluminium. Selbst die Räder sind aus Karbon. Deswegen sowie durch das Weglassen von Komponenten wie dem Getriebe wiegt der Regera nur rund 1.500 kg.

Das Auto hat einen Heckflügel, der automatisch bei höheren Geschwindigkeiten, etwa auf der Autobahn, ausgeklappt wird. Er verringert den Luftwiderstand und damit den Kraftstoffverbrauch. Der Anstellwinkel des Flügels lässt sich zudem verändern.

Regera ist schnell und luxuriös

Außer an Leistung hat Koenigsegg auch an Komfort gedacht: So hat der Regera eine aktive Aufhängung, die für eine gute Straßenlage sorgt. Der Fahrer kann verschiedene Modi einstellen. Die Insassen nehmen auf Ledersitzen Platz, die ein Gedächtnis haben. Das bedeutet, sie speichern die Einstellungen für die jeweilige Person.

Das Auto kann zum Cabrio umfunktioniert werden: Das Dach wird abgenommen und vorne im Kofferraum verstaut. Kofferraum und Scherentüren können per Smartphone-App geöffnet werden. Man müsse das Auto nicht anfassen, um ein- und auszusteigen, sagt von Koenigsegg. Das Auto hat ein Infotainmentsystem, das Apples Carplay unterstützt.

Das Auto entsteht in Handarbeit

Allerdings ist der Koenigsegg Regera nicht für jedermann - im Wortsinn: Koenigsegg will nur 80 Exemplare bauen. Die Autos entstehen in Handarbeit. Die Produktion soll Ende des Jahres beginnen. Die ersten Regeras sollen in etwa einem Jahr ausgeliefert werden. Was der Supersportwagen kostet, hat Koenigsegg bisher nicht verraten.

Der Genfer Autosalon ist noch bis zum 15. März geöffnet.



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Eheran 06. Mär 2015

Steht im Artikel, dass das gemacht wird. Anders kann man keine 400km/h erreichen, wenn...

LIGHTSABER96 06. Mär 2015

Du darfst das "fährt ohne Getriebe" nicht vergessen. Denn der Regera ist definitiv der...

laica24 05. Mär 2015

ja bei ABSCHNITT 4 sind es wieder die Bürstenlosen gleichstromotoren, was ja gar keine...

laica24 05. Mär 2015

Ich gehe davon aus der das emotor, der fürs anfahren zuständig ist eher stark untersetzt...

Anonymer Nutzer 05. Mär 2015

Der McLaren F1 ist auch heute immer noch das schnellste Fahrzeug der Welt, mit einem...


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