Kobo: Kobowriter macht aus E-Reader eine Schreibmaschine

Mit der Software Kobowriter bekommen E-Book-Reader von Kobo ein Schreibprogramm - und erlauben es, eine Tastatur anzuschließen.

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Der Kobo Glo HD mit Kobowriter
Der Kobo Glo HD mit Kobowriter (Bild: Olup/Github)

Ein unter dem Namen Olup bei Github angemeldeter Entwickler hat mit Kobowriter eine Software vorgestellt, die aus E-Book-Readern von Kobo eine mobile Schreibmaschine macht. Kobowriter fügt dem Reader ein Schreibprogramm hinzu und erlaubt es, eine Tastatur über den USB-Port anzuschließen.

Dank des E-Paper-Displays der Kobo-Reader lassen sich Bildschirminhalte auch bei sehr hellem Umgebungslicht ermüdungsfrei ablesen. Das ist auch für Nutzer, die viel schreiben, durchaus von Vorteil. Kobowriter ersetzt den Kernel des E-Readers und fügt ein neues Boot-Menü hinzu.

Nutzer wählen beim Start, ob sie das Schreibprogramm verwenden wollen oder in das herkömmliche System booten wollen. Es ist also auch weiterhin möglich, mit dem Reader Bücher zu lesen. Es ist nicht möglich, Kobowriter direkt vom normalen System aus zu starten.

Kobowriter sollte auf zahlreichen Kobo-Modellen funktionieren

Der installierte Kernel aktiviert die OTG-Funktion des Micro-USB-Anschlusses. Dadurch erkennt das System eine angeschlossene Tastatur. Das verwendete System wurde auf einem Kobo Glo HD getestet, soll aber laut Entwickler auch auf anderen Kobo-Readern funktionieren.

Momentan unterstützt Kobowriter nur Tastaturen im französischen AZERTY-Layout - da das Programm Open Source ist, kann dies allerdings mit entsprechenden Programmierkenntnissen geändert werden. Der Entwickler ermutigt Interessenten, bei Github Issues zu eröffnen, also eine Art von Diskussionsbeiträgen, falls weitere Layouts gewünscht werden.

Die USB-OTG-Unterstützung kann externe Geräte nicht mit Strom versorgen. Die angeschlossene Tastatur sollte also am besten eine eingebaute Stromversorgung haben. Alternativ gibt es auch Adapter, die den Datenanschluss vom Stromanschluss trennen.

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