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Kobo Aura One im Test: Groß, wasserdicht und fast der perfekte E-Book-Reader

Angenehme Größe, niedriges Gewicht und ein wasserdichtes Gehäuse - das zeichnet den E-Book-Reader Aura One aus. Zum uneingeschränkten Lob fehlt nur eine gute Akkulaufzeit.

Ein Test von veröffentlicht am
Kobos Aura One steckt in einem wasserdichten Gehäuse.
Kobos Aura One steckt in einem wasserdichten Gehäuse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit dem Aura One bietet der kanadische Hersteller Kobo einen E-Book-Reader mit einem 7,8 Zoll großen Display an. Das neue Topmodell des Herstellers schafft mit einem großen E-Paper-Display mehr Platz für die Inhalte. Zu den weiteren Besonderheiten gehören ein wasserdichtes Gehäuse und eine Technik, mit der die Blauanteile auf dem Display verringert werden. Damit soll vor allem in den Abendstunden ein angenehmeres Lesen möglich sein.

Der Aura One hat aufgrund seines 7,8 Zoll großen Displays mehr Umfang als vergleichbare E-Book-Reader im typischen 6-Zoll-Format. Mit seinen Maßen von 195 x 138,5 x 6,9 mm hält sich der Größenzuwachs in Grenzen, denn der Randbereich des Gehäuses ist für einen E-Book-Reader ungewöhnlich schmal. Damit ist das Gehäuse nicht besonders breit, und auch die geringe Dicke ist ein Pluspunkt. Dabei macht das Kunststoffgehäuse einen sehr wertigen und stabilen Eindruck. Etwas störend ist der schmale Spalt zwischen Display und Gehäuserand, in dem sich schnell Schmutz sammelt, der sich nur schwer entfernen lässt.

  • Kobos Aura One hat ein 7,8 Zoll großes E-Paper-Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Aura One gibt es nur den Ein-Aus-Schalter - das Gehäuse ist wasserdicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Aura One liegt dank geriffelter Rückseite sehr gut und sicher in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über den USB-Anschluss wird der Akku im Aura One geladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Kindle Voyage wirkt mit dem 6-Zoll-Bildschirm klein im Vergleich zum Aura One. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf das Aura-One-Display passt mehr Text als auf den Voyage-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Aura One ist mit etwa 250 Gramm ungewöhnlich leicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lichthöfe am unteren Bildrand stören in der Praxis nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das E-Paper-Display hat einen hohen Kontrastumfang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die hohe Displayauflösung sorgt für ein scharfes Schriftbild. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur 6,9 mm ist das Gehäuse dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Schriftbild lässt sich umfangreich anpassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Untermenü mit Statusinformationen ist bequem erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Helligkeit und Farbtemperatur können automatisch geregelt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Nutzer kann festlegen, welche Displaybereiche zum Blättern genutzt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Kobos E-Book-Reader kann direkt auf Pocket-Inhalte zugreifen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Kobos Aura One hat ein 7,8 Zoll großes E-Paper-Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die geriffelte Gehäuserückseite sieht zwar nicht besonders edel aus, ist aber sehr praktisch: Denn dadurch wird verhindert, dass der E-Book-Reader versehentlich aus der Hand rutscht. Er kann einfach auf die offene Handfläche gelegt werden, ohne wegzugleiten. Hierbei hilft auch das für ein Gerät dieser Größe geringe Gewicht von 230 Gramm - viele 6-Zoll-Geräte liegen im 200-Gramm-Bereich.

Display mit hohem Kontrastwert

Kobo hat sich für einen matten E-Paper-Touchscreen mit der weiterentwickelten Carta-Displaytechnik entschieden. Diese sorgt für einen sehr hohen Kontrast, so dass Inhalte wie auf einem gedruckten Papier erscheinen. Nur höchst selten kommt es zum Ghosting-Effekt, bei dem Reste der vorherigen Seite durchschimmern können. Mit einer hohen Auflösung von 1.872 x 1.404 Bildpunkten wird eine Pixeldichte von 300 dpi erreicht. Schriften werden entsprechend scharf und klar dargestellt. Bei entsprechend hellem Umgebungslicht ist keine Displaybeleuchtung erforderlich, diese kann aber dazugeschaltet werden.

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Das Kobo-Modell ist einer der wenigen E-Book-Reader, der eine automatische Helligkeitsregelung für das Display hat. Diese ist so implementiert, dass der Nutzer einen Schwellenwert vorgibt und die Helligkeit dann abhängig davon geregelt wird. Das funktioniert zwar recht gut und zuverlässig, so ganz fehlerfrei ist die Displaybeleuchtung allerdings nicht.

  • Kobos Aura One hat ein 7,8 Zoll großes E-Paper-Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Aura One gibt es nur den Ein-Aus-Schalter - das Gehäuse ist wasserdicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Aura One liegt dank geriffelter Rückseite sehr gut und sicher in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über den USB-Anschluss wird der Akku im Aura One geladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Kindle Voyage wirkt mit dem 6-Zoll-Bildschirm klein im Vergleich zum Aura One. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf das Aura-One-Display passt mehr Text als auf den Voyage-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Aura One ist mit etwa 250 Gramm ungewöhnlich leicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lichthöfe am unteren Bildrand stören in der Praxis nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das E-Paper-Display hat einen hohen Kontrastumfang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die hohe Displayauflösung sorgt für ein scharfes Schriftbild. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur 6,9 mm ist das Gehäuse dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Schriftbild lässt sich umfangreich anpassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Untermenü mit Statusinformationen ist bequem erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Helligkeit und Farbtemperatur können automatisch geregelt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Nutzer kann festlegen, welche Displaybereiche zum Blättern genutzt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Kobos E-Book-Reader kann direkt auf Pocket-Inhalte zugreifen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das E-Paper-Display hat einen hohen Kontrastumfang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Uns stört, dass die Automatik auch dann das Displaylicht anlässt, wenn das Umgebungslicht hell genug, die Beleuchtung somit nicht erforderlich und gar nicht wahrnehmbar ist. Das verringert die Akkulaufzeit unnötig. Auch wenn sich die Displayhelligkeit ansonsten recht zuverlässig dem Umgebungslicht anpasst, sehen wir nur einen geringen Vorzug im Vergleich zu einer manuellen Einstellung, die dank einer durchdachten Statusleiste bequem möglich ist.

Bei aktiviertem Displaylicht und geringem Umgebungslicht fallen Lichthöfe am unteren Displayrand auf, die aber glücklicherweise beim Lesen nicht stören, da in diesem Bereich kein Text erscheint. Abgesehen davon ist das Display recht gleichmäßig ausgeleuchtet, es fallen keine Störungen beim Lesen auf. Das ist nicht selbstverständlich, weil es bei dieser Displaygröße gar nicht so einfach ist, eine gleichmäßige Ausleuchtung zu erreichen.

Einen speziellen Abendmodus beim Lesen sehen wir als Vorteil, wie auch prinzipiell das wasserdichte Gehäuse.

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Trotz wasserdichtem Gehäuse nur bedingt badewannentauglich 
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davidak 21. Okt 2016

http://noteslate.com/ versucht so etwas zu bauen. Sie wollten bereits im August 2016...

Mixer 21. Okt 2016

Die Icarus Illumina Reader können das. Sowohl der normale mit 6" als auch der XL mit 8...

Bleistiftspitze 20. Okt 2016

Das Audio-Feature ist zugegebenermassen etwas rar geworden, weil die Hersteller...

Spiritogre 19. Okt 2016

Halte auch die klassische 6 Zoll Größe am besten. Wobei die Ränder bei den Geräten...

Mixer 17. Okt 2016

Dann wäre da natürlich noch der normale Illumina, ohne XL. In der aktuellen Version...


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