Abo
  • Services:
Anzeige
Sevim Dagdelen
Sevim Dagdelen (Bild: Sevim Dagdelen)

Kobane: Türkei sperrt Twitter nach IS-Anschlag in Suruc

Sevim Dagdelen
Sevim Dagdelen (Bild: Sevim Dagdelen)

Wieder einmal hat die türkische Regierung Twitter blockieren lassen. Diesmal ist der Anlass der IS-Anschlag im türkischen Suruc.

Anzeige

Nach dem Anschlag im türkischen Suruc mit 32 Toten haben die Behörden den Zugang zum Kurzmitteilungsdienst Twitter gesperrt. Twitter war am Mittwochmittag aus der Türkei nicht mehr erreichbar. Auch der Zugang zum sozialen Netzwerk Facebook war teilweise eingeschränkt.

Ein Gericht in Suruc habe die Sperre angeordnet, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Grund seien Bilder und weitere Inhalte, die auf den sozialen Medien über den Anschlag verbreitet worden seien. Sobald diese entfernt seien, werde der Zugang wieder freigegeben.

Bei dem Anschlag am Montag nahe der syrischen Grenze waren 32 Menschen getötet und etwa hundert Menschen verletzt worden. Ziel waren Anhänger einer sozialistischen Jugendorganisation, die in der syrisch-kurdischen Nachbarstadt Kobane Hilfe leisten wollten.

Deutsche Abgeordnete kritisiert türkische Regierung

"Der abscheuliche Anschlag des sogenannten Islamischen Staates gegen Mitglieder der Sozialistischen Föderation der Jugendverbände im Kulturzentrum in Suruc erfüllt mich mit Entsetzen. Der Angriff auf unschuldige junge Menschen, die freiwillig beim Wiederaufbau von Kobane helfen wollen, ist nicht zuletzt auch eine Folge der verhängnisvollen Syrienpolitik des Erdogan-Regimes", erklärte Sevim Dagdelen, Sprecherin der Fraktion Die Linke für Internationale Beziehungen und stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Türkischen-Parlamentariergruppe.

Die blutige Saat der jahrelangen Unterstützung islamistischer Terrorbanden in Syrien durch die AKP sei mit dem Anschlag von Suruc aufgegangen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan habe den Islamischen Staat, Al-Kaida und der Ahrar al-Sham jahrelang Infrastruktur für ihre Terrorkampagnen in Syrien bereitgestellt und zum Teil sogar Waffen geliefert.

Dagdelen forderte die Einrichtung einer internationalen Untersuchungskommission, da von der türkischen Regierung keine Aufklärung zu erwarten sei.

Nachtrag vom 22. Juli 2015, 15:36 Uhr

Nach einer mehrstündigen Sperre hat ein türkisches Gericht den Zugang zu Twitter wieder freigegeben.


eye home zur Startseite
Rulf 25. Jul 2015

die türkei hat sich ja in den letzen jahren zu von einer kleinen militärmacht zu einer...

Rulf 25. Jul 2015

was läßt sich die türkei nicht?... du mußt wohl in den letzen jahren im koma gelegen...

bobitsch 23. Jul 2015

nt

Jastol 23. Jul 2015

Is doch genial vom IS. Die Feinde Erdogans in die Luft sprengen um Erdogan mehr Macht und...

Jastol 23. Jul 2015

Eher "Sack Reis auf Erdogans Fuß gefallen: Twitter wird gesperrt"



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SOFTSHIP AG, Hamburg
  2. Hughes Network Systems GmbH, Griesheim
  3. über Hays AG, Rhein-Main-Gebiet
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Revenant, Batman v Superman, James Bond Spectre, Legend of Tarzan)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Software-Update

    Tesla-Autopilot 2.0 soll ab Juni "butterweich" fahren

  2. Gratis-Reparaturprogramm

    Apple repariert Grafikfehler älterer Macbook Pro nicht mehr

  3. Amazon Channels

    Prime Video erhält Pay-TV-Plattform mit Live-Fernsehen

  4. Bayerischer Rundfunk

    Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

  5. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  6. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  7. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  8. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  9. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  10. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Re: Fake News?

    Flauu | 07:11

  2. Re: Mit DRM?

    MrReset | 07:04

  3. 3000 Mannjahre bei 50000 $/Jahr

    eMvO | 06:55

  4. Re: Frequenzvermüllung

    kazhar | 06:10

  5. Re: Realitätsflucht

    NMN | 06:05


  1. 07:29

  2. 07:15

  3. 00:01

  4. 18:45

  5. 16:35

  6. 16:20

  7. 16:00

  8. 15:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel