Koaxial: Vodafone verliert im Kabelnetz 119.000 Kunden
Vodafone Deutschland hat im Kabelnetz einen Kundenrückgang zu verzeichnen. Das geht aus dem Geschäftsbericht (PDF)(öffnet im neuen Fenster) des britischen Mutterkonzerns hervor, der am 16. Mai 2023 vorgelegt wurde. Vodafone Deutschland veröffentlicht seit einigen Quartalen keine deutsche Mitteilung mehr zu den Finanzergebnissen.
Im von April 2022 bis März 2023 laufenden Geschäftsjahr sank der Umsatz im Kabelnetz durch Kundenrückgang um 1,8 Prozent. "Unser Kabel-Kundenstamm ging im Laufe des Jahres um 119.000 zurück und wir verloren 87.000 DSL-Kunden" , heißt es seitens der Vodafone Group.
Vodafone verfügt über kein eigenes DSL-Netz und bietet wie Telefónica die Anschlüsse im Netz des Konkurrenten Deutsche Telekom an.
Umsatzrückgang bei Vodafone Deutschland
"Wie erwartet, wurde unsere kommerzielle Leistung im vierten Quartal durch die Entscheidung, die Einzelhandelspreise zu erhöhen, beeinträchtigt. Unser TV-Kundenstamm ging um 412.000 zurück und unser konvergenter Kundenstamm sank um 52.000 auf 2,3 Millionen konvergierte Verbraucherkonten" , ist zu lesen.
Die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden stieg im zweiten Quartal noch um 65.000, im dritten Quartal um 8.000, doch im vierten Quartal betrug der Kundenrückgang 11.000. Damit wurden im Laufe des Jahres 68.000 Vertragskunden sowohl im Geschäfts- als auch im Privatkundenbereich gewonnen. Telefónica und Telekom konnten dagegen Zuwächse verzeichnen.
Der Gesamtumsatz von Vodafone Deutschland ging um 0,1 Prozent auf 13,1 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz mit Mobilfunk sank um 1,2 Prozent. Das bereinigte EBITDA after leases (EBITDA AL) sank um 6,1 Prozent. Angaben zu Gewinn und Verlust macht Vodafone traditionell nicht.
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