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Koalitionsvertrag: Killerspiele sind kein Thema

Der Deutsche Computerspielepreis soll weiterentwickelt werden, Archivierungsmöglichkeiten sollen geprüft werden - so der gerade verabschiedete Koalitionsvertrag. Das alte Thema der gewalthaltigen Games ist offenbar endgültig erledigt.

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Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2012 in Berlin
Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2012 in Berlin (Bild: Golem.de)

Manchmal ist besonders interessant, was nicht in einem Text steht: Das jahrelang von der Politik immer wieder aufgegriffene Thema Killerspiele taucht im Koalitionsvertrag (PDF), den die Spitzen von CDU/CSU und der SPD vereinbart haben, nicht auf. Stattdessen erkennen die Parteien in dem Papier an, dass digitale Spiele den "Alltag vieler, insbesondere jüngerer Menschen in unserem Land" prägen, und würdigen die "große kreative Leistung und hohe technische Kompetenz der Spieleentwickler".

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Allzu konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Branche haben die Politiker trotzdem nicht beschlossen. Sie wollen den Deutschen Computerspielepreis und die Stiftung Digitale Spielekultur weiterentwickeln, um "in den Schwerpunkten Wirtschaft und Ausbildung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur sowie Forschung und Wissenschaft neue Impulse setzen zu können".

Dem Entwicklerverband Game geht das nicht weit genug: "Bei aller Freude über diese Punkte bietet der Koalitionsvertrag auch deutlichen Anlass zur Kritik. Die Koalition hat es versäumt, eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung auf den Weg zu bringen und ignoriert damit die Wichtigkeit dieses Instrumentes für zusätzliche Wachstumsimpulse", so Geschäftsführer Thorsten Unger.

Allerdings sehen sowohl der Game als auch der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) "eine solide Basis für die Arbeit in den kommenden vier Jahren zum Wohle der Computer- und Videospielbranche am Standort Deutschland." Beide kündigen an, die Bundesregierung anzutreiben, damit sie nicht hinter die Vereinbarungen der Verhandlungen zurückfällt.

Ein weiteres Thema, das der Koalitionsvertrag behandelt, ist die Archivierung von Games. Er kündigt an, dass geeignete Archivierungsmöglichkeiten geprüft werden sollen. Bereits seit längerem gibt es entsprechende Initiativen, etwa über das Deutsche Computerspielemuseum in Berlin, aber auch über Einrichtungen der Europäischen Union.

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tibrob 28. Nov 2013

Menschen, die sich derart von Spielen beeinflussen lassen und nach dem Spiel anschließend...

MrDaMou 28. Nov 2013

Ich als Österreicher sage dazu nur... U MAD BRO?! Nein, nur ein Scherz. Es ist wirklich...

Anonymer Nutzer 28. Nov 2013

ist das thema wohl nicht, so lange die presse es immer wieder aufgreift! ;)


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