15 Millionen Elektroautos bis 2030

"Wir machen Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität, zum Innovationsstandort für autonomes Fahren und beschleunigen massiv den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur." Das Ziel seien mindestens 15 Millionen vollelektrische Pkw bis 2030. Die Innovationsprämie für die Anschaffung elektrischer Autos wird unverändert bis Ende 2022 fortgeführt.

Stellenmarkt
  1. Web-Entwickler (m/w/d)
    artvera GmbH & Co. KG, Berlin-Charlottenburg
  2. Wirtschaftsinformatiker / Fachinformatiker (m/w/d) als Sachgebietsleiter IT-Sicherheit / Cybersecurity
    Mainova AG, Frankfurt am Main
Detailsuche

Anschließend soll es jedoch Änderungen geben: "Wir wollen die Förderung für elektrische Fahrzeuge und Plugin-Hybride degressiv und grundsätzlich so reformieren, dass sie ab 1. Januar 2023 nur für Kfz ausgegeben wird, die nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben, der nur über einen elektrischen Fahranteil und eine elektrische Mindestreichweite definiert wird." Die elektrische Mindestreichweite der Fahrzeuge müsse bereits ab dem 1. August 2023 80 Kilometer betragen. Über das Ende des Jahres 2025 hinaus sei die Innovationsprämie nicht mehr erforderlich.

Kein generelles Tempolimit

Hybridfahrzeuge sollen bei der Dienstwagenbesteuerung nur noch privilegiert werden (Entnahmewert 0,5 Prozent), wenn das Fahrzeug überwiegend (mehr als 50 Prozent) auch im rein elektrischen Fahrantrieb betrieben wird. "Ein generelles Tempolimit wird es nicht geben", heißt es zudem im Vertrag.

Geeinigt haben sich die Ampel-Koalitionspartner auf einen beschleunigten Ausstieg aus der Kohleverstromung, "idealerweise gelingt das schon bis 2030". Erdgas sei hingegen "für eine Übergangszeit unverzichtbar". Allerdings heißt es: "Die bis zur Versorgungssicherheit durch Erneuerbare Energien notwendigen Gaskraftwerke müssen so gebaut werden, dass sie auf klimaneutrale Gase (H2-ready) umgestellt werden können."

80 Prozent erneuerbare Energien bis 2030

Golem Akademie
  1. Terraform mit AWS: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Dezember 2021, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    13.–17. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Alle geeigneten Dachflächen sollen nach dem Willen der Koalition künftig für die Solarenergie genutzt werden. "Bei gewerblichen Neubauten soll dies verpflichtend, bei privaten Neubauten soll es die Regel werden", heißt es. Für die Windenergie an Land sollen zwei Prozent der Landesflächen ausgewiesen werden. Die Koalition richtet sich auf einen höheren Bruttostrombedarf von 680 bis 750 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2030 aus. Davon sollen 80 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen.

Der Koalitionsvertrag muss bei SPD und FDP jeweils durch Parteitage und bei den Grünen in einer Mitgliederbefragung gebilligt werden. Die rund 125.000 Grünen-Mitglieder sollen nach Parteiangaben ab diesem Donnerstag in einer digitalen Urabstimmung über den Vertrag befinden. Auch über das Personaltableau der Grünen, also etwa die Besetzung von Ministerämtern, sollen sie entscheiden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Koalitionsvertrag: Ampel verzichtet auf ein Digitalministerium
  1.  
  2. 1
  3. 2


robinx999 30. Nov 2021 / Themenstart

Eigentlich würde ich sagen nein insbesondere da sonst jeder Hybrid sicherlich 30-40...

Bendix 26. Nov 2021 / Themenstart

So simpel ist es nicht.

xSureface 25. Nov 2021 / Themenstart

Inflationsbereinigt sind die 10¤ zu Renteneintritt auch nur 1¤. Das System wie es aktuell...

Sportstudent 25. Nov 2021 / Themenstart

Ich fands geil, wie sie mal erklärt hat, dass sie für ihre Arbeit nichts weiter als ein...

mnementh 25. Nov 2021 / Themenstart

Eben nicht. Die Regierung ist Teil der Exekutive, wie Abgeordnete abstimmen hat keinen...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloud-Ausfall
Eine AWS-Region als Single Point of Failure

Ein stundenlanger Ausfall der AWS-Cloud legte zentrale Dienste und sogar Amazon selbst teilweise lahm. Das zeigt die Grenzen der Cloud-Versprechen.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

Cloud-Ausfall: Eine AWS-Region als Single Point of Failure
Artikel
  1. Euro NCAP: Renault Zoe mit katastrophalem Crash-Ergebnis
    Euro NCAP
    Renault Zoe mit katastrophalem Crash-Ergebnis

    Mit dem Renault Zoe sollte man keinen Unfall bauen. Im Euro-NCAP-Crashtest erhielt das Elektroauto null Sterne.

  2. Hohe Nachfrage: BMW plant Sonderschichten für den neuen i4
    Hohe Nachfrage
    BMW plant Sonderschichten für den neuen i4

    Das neue Elektroauto ist begehrt: Die Wartezeiten für den BMW i4 könnten ohne zusätzliche Produktion auf bis zu ein Jahr steigen.

  3. Wirtschaftsministerium Niedersachsen: Bisher gelten noch 56 KBit/s als Breitband
    Wirtschaftsministerium Niedersachsen
    "Bisher gelten noch 56 KBit/s als Breitband"

    Das Recht auf schnelles Internet und Universaldienstverpflichtung sind im neuen Telekommuniktionsgesetz (TKG) noch nicht bestimmt. Bisher gilt eigentlich ein absurder Wert aus der Vergangenheit.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer-Monitore zu Bestpreisen (u. a. 27" FHD 165Hz OC 199€) • Kingston PCIe-SSD 1TB 69,90€ & 2TB 174,90€ • Samsung Smartphones & Watches günstiger • Saturn: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Alternate (u. a. Razer Opus Headset 69,99€) • Release: Halo Infinite 68,99€ [Werbung]
    •  /