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Knut meldet per E-Mail die Sensordaten an seine Apps.
Knut meldet per E-Mail die Sensordaten an seine Apps. (Bild: Kickstarter)

Knut: Autonomer Sensor mit Akku und E-Mail-Adresse

Knut meldet per E-Mail die Sensordaten an seine Apps.
Knut meldet per E-Mail die Sensordaten an seine Apps. (Bild: Kickstarter)

Knut heißt das WLAN-Modul, an das Sensoren zum Messen von Temperaturen, der Feuchtigkeit und vielen anderen Zuständen angeschlossen werden können. Das akkubetriebene Modul kann die Daten per WLAN an mobile Apps und Desktopanwendungen weitergeben. Finanziert wird das Projekt über Kickstarter.

Knut ist ein batteriebetriebener Temperatursensor, der über WLAN aus der Ferne abgefragt werden kann. Durch weitere Sensoren kann Knut auch die Feuchtigkeit erfassen, durch Unterbrecherkontakte Türöffnungen bemerken oder Überschwemmungen melden.

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Knut ist kleiner als ein iPhone und kann in der Basisversion mit einem Sensor nur die Temperatur und den Ladezustand seiner Batterie messen. Durch das eingebaute WLAN-Modul (IEEE 802.11g) kann der Anwender die Messdaten mit einer App für iOS und Android aus der Ferne ablesen und in Form von Graphen darstellen. Knut bietet zudem ein Webinterface an. Beim Überschreiten von Grenzwerten wird Alarm ausgelöst. Knut kommuniziert periodisch über E-Mail mit den Anwendungen und benötigt eine eigene E-Mail-Adresse, wobei sich mehrere Einheiten eine Adresse teilen können. Der E-Mail-Server muss per IMAP oder POP3 sowie SMTP erreichbar sein.

  • Die iOS-App meldet die Sensortasten, die sie aus den empfangenen E-Mails bezieht. (Bild: Kickstarter)
  • Die Daten können in Form von Graphen angezeigt werden. (Bild: Kickstarter)
  • Die Sensordaten können auch auch als CSV-Dateien exportiert und zum Beispiel in Excel ausgewertet werden. (Bild: Kickstarter)
Die iOS-App meldet die Sensortasten, die sie aus den empfangenen E-Mails bezieht. (Bild: Kickstarter)

Über Anwendungen für Windows, Mac OS X und Windows Mobile sollen sich die Messdaten künftig als CSV-Dateien exportieren und in eigenen Anwendungen weiterverarbeiten lassen. Noch sind diese Programme allerdings nicht programmiert worden.

Die Angabe der Akkulaufzeit des Herstellers ist vage: Mit zwei AAA-Lithium- oder Alkaline-Batterien soll Knut je nach Sensorenbestückung und Einstellungen zwischen zwei Wochen und zehn Jahren arbeiten. Die Akkulaufzeit hängt nicht nur von der Entfernung vom WLAN-Accesspoint, sondern auch von der Häufigkeit ab, mit der er die Sensoren abfragen und E-Mails mit den Daten verschicken soll.

Zahlreiche Sensoren zum Anstecken

An eine Knut-Einheit kann mehr als ein Sensor angeschlossen werden. Die Details zu den Kombinationsmöglichkeiten hat der Hersteller auf seiner Website zusammengefasst. Derzeit sind ein Feuchtigkeitsmesser, der gleichzeitig die Raumtemperatur erfasst, ein 3-Achsen-Beschleunigungsmesser, ein wasserdichter Temperatursensor sowie eine Messeinheit erhältlich, die Wasserkontakt meldet. Letztere kann beispielsweise in Kellerräumen eingesetzt werden, um Überschwemmungen frühzeitig zu erkennen. Ein Unterbrecherkontakt für Türen und Fenster sowie ein Modul zum Anschluss eines eigenen Sensors stehen ebenfalls zur Verfügung.

Knut überwacht Wohnungen, Zigarren, Keller, Türen und Fenster

Einige Anwendungszwecke im Bereich der Heimautomatisierung haben die Entwickler gleich auf der Kickstarter-Seite genannt, über die das Projekt finanziert wird. Der Temperaturmesser kann außer zur Erfassung der Raumtemperatur auch für Aquarien, die Weinsammlung oder gar den eigenen Bierbraukessel verwendet werden. Die Feuchtigkeit im Keller oder im Zigarren-Humidor lässt sich mit Knut ebenso erkennen wie die Öffnung von Schränken und Türen.

Ein Knut-Modul mit Temperatursensor kostet 90 US-Dollar zuzüglich 15 US-Dollar für den internationalen Versand. Für 115 US-Dollar gibt dazu noch einen weiteren Sensor im Paket. Zum Preis von 175 US-Dollar erhält der Anwender neben Knut drei weitere Sensoren seiner Wahl aus dem Angebot.

Das Kickstarter-Projekt läuft noch bis zum 5. Juli 2012. Das Ziel, 25.000 US-Dollar einzusammeln, ist bereits überschritten. Mit dem Geld wollen die Entwickler nicht nur die Produktion anstoßen, sondern auch die Softwareentwicklung finanzieren: Bislang befindet sich nur die iOS-App kurz vor der Fertigstellung, während die Android-App und die anderen Applikationen "in der Pipeline" sind, wie sich die Entwickler ausdrücken.


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RcRaCk2k 03. Jul 2012

Auf der Seite http://www.ubnt.com/mfi kann man sich das ansehen. Produkt wurde erst vor...

RcRaCk2k 03. Jul 2012

Vielleicht könnte das noch was werden... Leider haben die auch noch keine Relais...

barforbarfoo 26. Jun 2012

Aber solange ein Photo von einem EiPhone dabei ist.

genab.de 25. Jun 2012

kw

ShadowSAW 25. Jun 2012

Ja, man kann dann evtl. sein Brikett-Setup anpassen/verbessern. Ich hoffe das man so...



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