Abo
  • Services:
Anzeige
Kniterate: Strickmaschine für jedermann
Kniterate: Strickmaschine für jedermann (Bild: IEEE Spectrum/Screenshot: Golem.de)

Kniterate: Der Maker lässt stricken

Kniterate: Strickmaschine für jedermann
Kniterate: Strickmaschine für jedermann (Bild: IEEE Spectrum/Screenshot: Golem.de)

Nie wieder Nadelgeklapper und verhedderte Wollknäuel: Kniterate soll künftig das Stricken übernehmen. Sie mache die Handarbeit so einfach wie 3D-Drucken, sagt der Hersteller.

3D-Druck wird zur Masche: Das britische Unternehmen Kniterate hat eine gleichnamige Strickmaschine entwickelt, die von einem Computer gesteuert wird. "3D-Drucker für Strickwaren" nennen die Entwickler das Konzept.

Strickmaschinen sind nichts Neues. Die meisten sind allerdings nur schwer zu bedienen. Das wollte Kniterate-Gründer Gerard Rubio ändern. Seine Idee sei, eine Strickmaschine für jedermann zu entwickeln, die so einfach zu bedienen sei wie die 3D-Drucker, mit denen er hantierte, sagte er dem US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum.

Anzeige

Software steuert die Strickmaschine

Gesteuert wird die Maschine durch eine Software, die das Unternehmen selbst entwickelt hat. Der Nutzer lädt eine Schablone für das Kleidungsstück, das er stricken möchte, Socken etwa oder einen Schal. Der Nutzer gibt an, wie lang und breit der Schal werden soll, welches Garn und welche Farben verwendet werden sollen.

Dann gestaltet er den Schal: Er kann die Art und Weise angeben, wie gestrickt wird, also etwa abwechselnd linke und rechte Maschen, Fischgräten- oder Zopfmuster. Außerdem kann der Nutzer Bilder oder Schrift auf dem Schal unterbringen.

Eine Strickmaschine für Maker Spaces

Kniterate ist in erster Linie für Einrichtungen wie Maker Spaces oder Schulen gedacht. Für Privatkunden dürfte die computergesteuerte Strickmaschine etwas teuer sein. Das britische Unternehmen will sie für rund 2.200 Euro auf den Markt bringen. Bis dahin wird es aber noch dauern: Für den Herbst plant das Unternehmen erst einmal eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter.

Rubio hatte sich zuerst mit 3D-Druckern beschäftigt. An der Modeschule habe er mit Strickmaschinen gearbeitet, die Muster von Lochkarten lasen. So entstand die Idee, eine Strickmaschine zu entwickeln, die einfach vom Computer aus gesteuert werden kann. 2014 entwickelte Rubio einen Prototyp: Openknit entstand im Rahmen eines Workshops, den Rubio zusammen mit der Technischen Universität in Eindhoven organisierte. Die Maschine ist Open Source, die Bauanleitung gibt es im Internet.


eye home zur Startseite
derdiedas 02. Jun 2016

Mein Ultimaker 2 hat auch mehr als 2000 Euro gekostet, meine CNC Fräse ebenfalls. Warum...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  2. SQS Software Quality Systems AG, Frankfurt, deutschlandweit
  3. DFS Aviation Services GmbH, Langen
  4. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Dresden


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,99€
  2. 19,99€ - Release 19.10.
  3. 7,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

Mobilestudio Pro 16 im Test: Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
Mobilestudio Pro 16 im Test
Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  1. Wacom Vorschau auf Cintiq-Stift-Displays mit 32 und 24 Zoll

  1. Re: AI gibt es nicht.

    wlorenz65 | 03:52

  2. Re: Wieso gehts dann anderswo?

    Greys0n | 03:48

  3. Re: Ist doch alles ganz einfach... LTE High Speed...

    Greys0n | 03:46

  4. Re: Armes Deutschland

    medium_quelle | 03:36

  5. Re: Macht das überhaupt Sinn, eTrucks?

    Onkel Ho | 03:28


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel