Abo
  • IT-Karriere:

Knappes Votum: US-Senat stimmt für die Netzneutralität

Überholspuren und Drosselungen im Internet könnten in den USA bald erlaubt sein. Zwar hat der US-Senat eine Resolution für den Erhalt der Netzneutralität beschlossen, diese dürfte aber am Repräsentantenhaus und US-Präsident Donald Trump scheitern.

Artikel veröffentlicht am ,
Der US-Senat lehnt die Abschaffung der Netzneutralität ab.
Der US-Senat lehnt die Abschaffung der Netzneutralität ab. (Bild: Mandel Ngan/AFP/Getty Images)

Eine Initiative für den Erhalt der Netzneutralität in den USA hat eine erste parlamentarische Hürde genommen. Am Mittwoch stimmte der Senat des US-Kongresses mit knapper Mehrheit für eine Resolution, die die Erlaubnis für bezahlte Überholspuren im Internet oder die Drosselung von Inhalten stoppen will. Allerdings müssen noch das US-Repräsentantenhaus und US-Präsident Donald Trump zustimmen. Die US-Regulierungsbehörde FCC hatte im vergangenen Dezember die bisherigen Bestimmungen rückgängig gemacht. Der Beschluss soll am 11. Juni 2018 in Kraft treten.

Stellenmarkt
  1. Software AG, verschiedene Standorte
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck

Für die Resolution stimmten alle 49 Senatoren der Demokraten sowie drei Republikaner. Im Repräsentantenhaus verfügen die Republikaner allerdings über eine deutlich größere Mehrheit. Zudem wollen die Abgeordneten dort nicht nur den FCC-Beschluss stoppen, sondern ein eigenes Gesetz beschließen, um das Problem dauerhaft zu lösen. Das hatte der Mehrheitsführer der Republikaner im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, Anfang Mai auf Anfrage der Washington Post gesagt.

Außerdem dürfte das Weiße Haus die Resolution vermutlich nicht unterstützen. Schließlich hatte Präsident Trump mit dem neuen FCC-Chef Ajit Pai unmittelbar nach Amtsantritt einen strikten Gegner der Netzneutralität an die Spitze der Behörde gehoben und damit die Abschaffung der Vorgängerregelungen praktisch besiegelt. Pai kritisierte daher die Entscheidung vom Mittwoch laut Washington Post als "enttäuschend". Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, "dass der Versuch, eine strenge Regulierung des Internets wiederherzustellen, scheitern wird". Vermutlich dürfte er mit dieser Einschätzung recht behalten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)
  3. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)

Ach 17. Mai 2018

Bis Juni könnte vielleicht eine Amtsenthebung die Aufhebung der Netzneutralität noch...


Folgen Sie uns
       


Honor 20 Pro - Hands on

Das Honor 20 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone der Huawei-Tochter. Als Besonderheit gibt es eine Vierfachkamera, um für möglichst viele Objektivsituationen gewappnet zu sein. Hinweis vom Hersteller: "Bei den gezeigten Geräten der Honor-20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von der finalen Version unterscheiden können."

Honor 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
    LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
    Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

    Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
    2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

      •  /