KMS: Tele Columbus zahlt 52 Millionen für Vodafone-Kabelnetz-Teil

Tele Columbus übernimmt von Vodafone deren Anteile an Kabelfernsehen München Servicenter (KMS). Nur ein kleiner Teil verbleibt bei Vodafone.

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Tele Columbus hat einen neuen Namen und neue Produkte.
Tele Columbus hat einen neuen Namen und neue Produkte. (Bild: Tele Columbus)

Tele Columbus hat von Vodafone Kabel Deutschland die Anteile an der Kabelfernsehen München Servicenter GmbH & Co. KG (KMS) gekauft. Das gab das Unternehmen bekannt. Die Tele-Columbus-Tochter Pepcom übernimmt die ausstehenden 30,22 Prozent an dem Unternehmen.

Der Kaufpreis beträgt 40 Millionen Euro nach Vertragsabschluss und weitere 12 Millionen im ersten Quartal 2018. KMS versorgt rund 455.000 Haushalte in München und Süddeutschland mit Kabelfernsehen, Internetzugängen oder Telefonanschlüssen.

Rund 15.000 angeschlossene Haushalte, die von Tele Columbus nicht wirtschaftlich an das eigene rückkanalfähige Netz hätten angebunden werden können und bislang mit dem Signal von Vodafone Kabel Deutschland bedient werden, gehen innerhalb der nächsten 12 Monate an diesen Anbieter über.

Neue Angebote bei KMS geplant

"Die Übernahme der ausstehenden KMS-Geschäftsanteile von Vodafone Kabel Deutschland schafft klare Beteiligungsverhältnisse", erklärte Frank Posnanski, Chief Financial Officer der Tele Columbus. Dadurch könne die Integration in die Tele-Columbus-Gruppe und die Einführung der Pÿur-Produkte beschleunigt werden.

Ein Internetzugang ist bei Pÿur (Tele Columbus) auch ohne Fernsehanschluss zu erhalten. Über das Netz gibt es eine Downloadrate von bis zu 200 MBit/s und 8 MBit/s im Upload für 30 Euro. Bis zu 400 MBit/s im Download und 12 MBit/s Upload kosten 40 Euro im Monat.

Der Anschluss für 130 digitale und 35 analoge Fernsehsender kostet bei Pÿur 10 Euro im Monat. Wer die AdvanceTV-Empfangsbox und weitere 22 private Sender im HD-Standard haben möchte, muss weitere 10 Euro bezahlen. Der Vertrag ist nur in den ersten drei Monaten bindend und dann monatlich kündbar.

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