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Symbolische Darstellung des Klimastuhls
Symbolische Darstellung des Klimastuhls (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Akku reicht für den Arbeitstag

Am Ende des ersten Arbeitstags entnehmen wir den Akku. Dazu brauchen wir ihn nur herauszuziehen. An seiner Seite befindet sich eine mehrfarbige LED als Anzeige für den Ladestand, bei Druck auf den zugehörigen Knopf zeigt sie die noch verfügbare Akkukapazität per Ampelfarben an. Bei uns ist sie noch im grünen Bereich, ein Resultat der Stromspartechnik der Elektronik. Der Bürostuhl ist mit einem Drucksensor versehen. Geheizt oder gelüftet wird nur, wenn jemand darauf sitzt.

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Es ist uns während des Tests nicht gelungen, den Akku innerhalb eines Arbeitstages zu leeren. Laut Klöber reicht der Akku im Lüfterbetrieb für 32 Stunden (Stufe 1) beziehungsweise 16 Stunden (Stufe 2). Im Heizbetrieb ist die Akkulaufzeit deutlich kürzer: 17 beziehungsweise 8,5 Stunden. Die Kapazität des Akkus beträgt 5.200 mAh, die Ausgangsspannung 11,1 Volt. Ist der Akku doch einmal leer, muss er entnommen und mit dem mitgelieferten 12,6-Volt-Netzteil wieder aufgeladen werden. Statt darauf zu warten, luden wir den Akku aus Gewohnheit einfach alle drei Tage.

Einen speziellen Effekt bemerkten wir im Laufe des Tests bei unserer Sitzhaltung. Statt irgendwann im Stuhl zu lümmeln, hielten wir uns die meiste Zeit tatsächlich aufrecht, wie es Orthopäden empfehlen. Der Grund ist simpel: Die Lüfter und die Heizelemente befinden sind im hinteren Teil der Sitzfläche und im unteren Teil der Rückenlehne. Wer von der Technik profitieren will, muss zwangsläufig korrekt sitzen.

  • Der Klimastuhl sieht unauffällig aus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Weder in der Lehne noch in der Sitzfläche ist die Technik von außen erkennbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur der Akku und zwei Schalter verraten die Zusatzfunktionen.  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der wechselbare Akku verfügt über eine einfache Ladestandsanzeige. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Der wechselbare Akku verfügt über eine einfache Ladestandsanzeige. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Preis und Verfügbarkeit

So angenehm der Stuhl ist, preiswert ist die private Klimaanlage nicht. In der von uns getesteten Ausstattung kostet der Klimastuhl mehr als 1.200 Euro. Der Hersteller rechtfertigt den hohen Preis mit den potenziellen Einsparungen bei klassischen, individuellen Heiz- oder Kühlmethoden und der Vermeidung baulicher Änderungen sowie mit der höheren Produktivität, wenn Mitarbeiter bei ihrer Wohlfühltemperatur arbeiten können.

Wer nicht alle Verstellfunktionen braucht oder wem die Heiz- beziehungsweise Lüfterfunktion in der Sitzfläche ausreicht, der kann den Preis aufgrund der modularen Bauweise um einige Hundert Euro reduzieren.

Der Hersteller Klöber vertreibt den Klimastuhl über den Fachhandel.

Fazit

Während der heißen Tage schalten wir den Standlüfter beim Betreten des Büros fast automatisch an. Eine Klimaanlage hat bei uns nur der Serverraum, wir haben während des Tests nicht unter Hitze gelitten, obwohl der Standlüfter aus blieb. Endlich konnten wir mal wieder Zettelchen auf dem Schreibtisch liegenlassen, ohne Gefahr zu laufen, dass diese bei der nächsten Gelegenheit verwirbelt würden. Leider gibt unser Budget die Kosten für den Klimastuhl derzeit nicht her. Wer aber im Winter zum 2.000-Watt-Fußheizer greifen muss oder wer räumliche Maßnahmen aus baulichen oder aus Kostengründen ausfallen lassen muss, bei dem dürfte die Rechnung anders ausfallen.

 Klöber Klimastuhl im Test: Wenn der Sitz leise säuselt

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Ibob 18. Jul 2016

Richtig, er bestreitet garnicht, dass es absolute Fantasiepreise sind, sondern...

lyom 17. Jul 2016

... ist der Ventilator am Sessel nicht das einzige Gebläse, das bei euch im Büro läuft ... ;)

divStar 14. Jul 2016

Etwas, was sich nicht durchgängig entspannend anfühlt, kann nicht gesund sein. Niemand...

divStar 14. Jul 2016

Sorry aber wer so egoistisch ist und einen fahren lässt im Büro (Zuhause ist es...



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