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Klioart: Ein Display für die Kunst und das digitale Kunst-Abo

Noch im November 2015 will Klioart damit beginnen, ein Display nur für die Kunst zu verkaufen. Mit einem 4K -Panel ist die Kunst zudem recht hochauflösend. Und damit das digitale Gemälde nicht langweilig wird, gibt es die Kunstwerke als Abomodell, an dem Künstler verdienen können.
/ Andreas Sebayang
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Der schwarze Bilderrahmen ist eigentlich ein digitales Kunstwerk. (Bild: Klioart)
Der schwarze Bilderrahmen ist eigentlich ein digitales Kunstwerk. Bild: Klioart

Ein 4K-Display soll nach den Vorstellungen von Klioart die Kunstwerke in der heimischen Wohnung ablösen. Statt immer nur dasselbe Bild zu sehen, bieten die Displays Klio Muse, Klio Style und Klio Rival die Möglichkeit, Stand- und Bewegtbilder darzustellen. Die unterschiedlichen Typen haben kunstvolle Namen und sind Kategorien. Zur Bewegtkunst gehören auch Bilder, die sich über Tage oder Monate hinweg verändern. Es sollen keine typischen Videoschleifen sein. Zudem können auch CSS/Javascript-Apps für eine künstlerische Darbietung genutzt werden. Mit einer Playlist lässt sich zudem Abwechslung an die Wand bringen.

Klioart
Klioart (03:47)

Von Klioart werden zunächst nur in den USA(öffnet im neuen Fenster) drei Modelle angeboten. Mit technischen Daten hält sich der Hersteller auffallend zurück. Es ist aber zu erkennen, dass das Panel jeweils dasselbe ist, nur die Rahmung ist unterschiedlich. Die Preise liegen zwischen rund 1.000 und 1.500 Euro. Eine Reihe von Kunstwerken, ob bewegt oder als Standbild, gehört bereits zum Lieferumfang. Die Zielgruppe ist laut Hersteller nicht nur der Kunstkritiker. Es soll die breite Masse angesprochen werden. Vorstellbar ist ebenso, dass beispielsweise Hotels Interesse an so einem Angebot haben.

Zusätzlich zu den normalen Anschaffungskosten sind außerdem Kosten für den Betrieb notwendig. Die Hersteller gehen davon aus, dass der Besitzer einer Wohnung seine Kunst nur fünf Stunden am Tag sehen will. Der Energiebedarf liegt dann im Laufe des Jahres bei rund 136 kWh. Zudem muss die Kunst noch gekauft werden. Neben einem Abomodell ist auch der direkte Kauf der Kunst möglich. Künstler werden mit dem integrierten Marktplatz die Möglichkeit haben, ihre Kunstwerke zu verkaufen. Details zu dem Angebot fehlen jedoch noch.

Es gibt noch andere Projekte, die in eine ähnliche Richtung gehen. Vor zwei Jahren wurde beispielsweise das Pixel-Display gestartet . Im Unterschied zu Klioart geht es hier darum, möglichst grobe Pixel darzustellen und so 8-Bit-Grafik an die Wand zu hängen.


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