Klimawandel: Hitzewelle führt zu Serverausfällen bei Google und Oracle

Mehr als 40 Grad sind in Großbritannien gemessen worden. Darauf waren Rechenzentren nicht vorbereitet, Server mussten abgeschaltet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die hohen Sommertemperaturen sind nicht gut für Technik.
Die hohen Sommertemperaturen sind nicht gut für Technik. (Bild: Pexels/Johannes Plenio)

40,3 Grad: Im Osten des Vereinigten Königreiches sind Rekordtemperaturen gemessen worden. Unternehmen waren darauf teils nicht vorbereitet. Dazu zählten wohl auch Google und Oracle. Beide mussten Teile ihrer Cloud-Rechenzentren offline nehmen, da eine Überhitzung drohte. Infolgedessen waren einige Webseiten und Dienste nicht mehr erreichbar.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler C++/Qt/QML (m/w/d)
    MVTec Software GmbH, München
  2. Akademische Seiteneinsteigerinnen / Seiteneinsteiger zur Bekämpfung der Wirtschafts- oder ... (m/w/d)
    Polizei Berlin, Berlin
Detailsuche

Bei Google war besonders die Cloud-Zone Europe-West2 betroffen, die teilweise auch Kunden innerhalb der EU bedient. "In einem unserer Gebäude, das einen Teil der Kapazität für die Zone europe-west2-a für die Region europe-west2 beherbergt, ist ein kühlungsbedingter Fehler aufgetreten, der noch nicht vollständig behoben ist", schreibt Google auf seiner Statusseite. Einige Kunden konnten daher keine virtuellen Maschinen mehr in dieser Region aufsetzen.

Hohe Temperaturen auch in Deutschland erwartet

Oracle bestätigte die Ursache: Durch die enorme Hitze sei das Kühlsystem in einem Rechenzentrum ausgefallen, und Server mussten heruntergefahren werden. "Aufgrund der ungewöhnlichen Temperaturen in der Region kam es bei einer Teilmenge der Kühlinfrastruktur im Rechenzentrum von UK South (London) zu einem Problem", meldete das Unternehmen. Daraus resultierend wurden Teile der Infrastruktur deaktiviert, um Schäden zu verhindern.

Beide Unternehmen stellten ihre Dienste nach eigenen Aussagen mittlerweile wieder her. Das Problem könnte sich in den nächsten Wochen indes wiederholen: Auch in Deutschland sprechen Wetterdienste derzeit Hitzewarnungen für die folgenden Tage aus. Laut dem Portal Wetteronline sollen die Temperaturen etwa in Frankfurt am Main, einem wichtigen Knotenstandpunkt für Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur, 36 Grad erreichen. Es wird sich zeigen, wie stark IT-Systeme davon beeinflusst werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Müllhalde 21. Jul 2022 / Themenstart

...da sind temporär etwas höhere Temperaturen zu erwarten. Ansonsten nicht rumsimpen...

ITnachHauseTele... 21. Jul 2022 / Themenstart

Zumindest laut Projektseite ist die Wiederverwendung geplant.

43rtgfj5 20. Jul 2022 / Themenstart

Thermodynamik? Gar keinen. Mein Wissen bezieht sich nur auf eine Hand voll Rechenzentren...

bitproject 20. Jul 2022 / Themenstart

Ok, ist vermutlich eher nicht abgedeckt, wie unten im Text zu sehen ist. Lustig finde ich...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Hacking
Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher

Mit einer neuen Version des Bad-USB-Sticks Rubber Ducky lassen sich Rechner noch leichter angreifen und neuerdings auch heimlich Daten ausleiten.

Hacking: Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher
Artikel
  1. Kilimandscharo: Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter
    Kilimandscharo
    Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter

    Der Campingplatz Horombo Hut bietet Glasfaser-Internet auf 3.720 Meter Höhe. Bald soll auch der höchste Berggifel des Kilimandscharo versorgt werden..

  2. E-Mountainbike Graveler 29 Zoll: Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete
    E-Mountainbike Graveler 29 Zoll
    Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete

    Aldi bietet ein sportliches E-Bike für knapp 1.000 Euro an. Das Graveler 29 Zoll ist für unwegsames Gelände und die Stadt gedacht und dabei recht leicht.

  3. Sprachanschlüsse: Telekom erhöht die Preise
    Sprachanschlüsse
    Telekom erhöht die Preise

    Wer nur telefonieren will, muss bei der Telekom etwas mehr zahlen. Das betrifft die Call-Start-Tarife.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 10%-Gaming-Gutschein bei eBay • Grafikkarten zu Tiefpreisen (Palit RTX 3090 Ti 1.391,98€, Zotac RTX 3090 1.298,99€, MSI RTX 3080 Ti 1.059€) • PS5 bei Amazon • HP HyperX Gaming-Maus 29€ statt 99€ • MindStar (ASRock RX 6900XT 869€) • Bester 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /