Klimawandel: Ende des Verbrenners bis 2030 gefordert

Volkswagen, Daimler und BMW sollen bis spätestens 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr verkaufen, fordern mehrere Umweltverbände.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Verbrenner: Da kommt nichts Gutes bei raus.
Verbrenner: Da kommt nichts Gutes bei raus. (Bild: Andreas Lischka/Pixabay)

In einem gemeinsamen Brief fordern mehrere Umweltverbände die deutschen Autobauer auf, bis spätestens 2030 keine neuen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr zu verkaufen. Hersteller wie Volkswagen, Daimler und BMW müssten ihre Produktion stattdessen auf "effiziente und verbrauchsarme Elektrofahrzeuge ausrichten", heißt es in einem Brief, den unter anderem der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Germanwatch, Greenpeace und die Deutsche Umwelthilfe unterschrieben haben.

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Für Hybrid-Fahrzeuge gelte die Forderung nach einem Verkaufsstopp gleichermaßen, wie die Unterzeichner erklärten. "Die angekündigten SUV-Modelle sind ein klimapolitischer Irrweg", schreiben die Verbände, die auch synthetischen Kraftstoffen und Kraftstoffen aus Biomasse im Straßenverkehr eine Absage erteilen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatte erst vor wenigen Tagen ein Ende des fossilen Verbrenners bis 2035 in Aussicht gestellt. Anders als von Umweltverbänden gefordert, will der CSU-Politiker aber auf synthetische Kraftstoffe setzen. Lediglich der klassische Verbrenner, der mit Benzin oder Diesel angetrieben wird, solle innerhalb der nächsten 15 Jahre auslaufen, sagte der CSU-Politiker der Welt am Sonntag.

Verkehr für rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich

Der Verkehrssektor ist mit rund 28 Prozent für einen großen Teil der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen in Europa verantwortlich. Davon entfielen rund 43 Prozent auf den Autoverkehr, heißt es in dem Brief der Umweltverbände. Die ausgestoßene Menge lag im Jahr 2020 nach Angaben des Umweltbundesamts bei 146 Millionen Tonnen. Die Reduktion um 19 Millionen Tonnen Treibhausgase im Vergleich zum Vorjahr führen Experten zum Teil auf weniger Mobilität während der Corona-Pandemie zurück.

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Zugleich sei 2020 das zweitwärmste Jahr in Deutschland seit Beginn der Temperaturaufzeichnung 1881, schreiben die Umweltverbände. Zudem überstieg die Durchschnittstemperatur den mehrjährigen Mittelwert im zehnten Jahr in Folge.

Die EU-Kommission will Ende 2021 neue und ehrgeizigere Schadstoff-Grenzwerte für Autos und Vans vorschlagen. Sie sollen 2025 in Kraft treten. Die Automobilbranche befürchtet dadurch ein vorzeitiges Ende des klassischen Verbrennungsmotors - also genau das, was Umweltverbände nun mit Nachdruck fordern.

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smonkey 23. Mär 2021

Ist für Dich vielleicht wirklich besser. Wenn Du schon damit überfordert bist ein...

mj 22. Mär 2021

Kunde B wusste darüber Bescheid und hat ein recht gutes Verhältnis zur Firma. Und es war...

Weitsicht0711 22. Mär 2021

Der Unterschied ob man mitverantwortlich ist oder nicht. Gut, aussterben wird der Mensch...

Bondra81 22. Mär 2021

So ein schwachsinniger Vergleich. Auch etwas sinnvolles beizutragen?



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