Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
Verbrenner-Verbot:
Wie klimaneutral müssen E-Fuels sein?

Nach Ansicht des VDA werden E-Fuels erst Anfang der 2030er Jahre flächendeckend zur Verfügung stehen. Stattdessen hoffen die Hersteller auf "weitgehend" CO 2 -neutralen Sprit.
/ Friedhelm Greis
63 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Hier könnten künftig noch Zapfhähne für E-Fuels stecken. (Bild: Pixabay)
Hier könnten künftig noch Zapfhähne für E-Fuels stecken. Bild: Pixabay

Kippt das Verbrenner-Aus oder kippt es nicht? Nach den Europawahlen vom Juni 2024 scheint es weiter unklar, unter welchen Bedingungen Verbrennerfahrzeuge nach dem Jahr 2035 noch neu zugelassen werden dürfen. Sowohl Gegner als auch Befürworter von Benzin- und Diesel-Pkw sehen ihre Erwartungen durch Äußerungen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bestätigt. Doch Klarheit herrscht erst dann, wenn die konkreten Vorschläge zur Nutzung klimaneutraler Treibstoffe vorliegen.

In der Debatte dämpft die Autoindustrie jedoch die Erwartungen an synthetische Kraftstoffe. "E-Fuels werden voraussichtlich erst Anfang der 2030er Jahre flächendeckend verfügbar sein. Ob E-Fuels sich durchsetzen, wird der Markt entscheiden. Es wäre aber ein Fehler, diese Option kategorisch auszuschließen" , sagte ein Sprecher des Verbands der Autoindustrie (VDA) auf Anfrage von Golem.de. Aktuell fehle für Fahrzeuge, die ausschließlich mit klimaneutralem Kraftstoff betankt werden können, noch der politische Rahmen.

Golem Plus Artikel