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Klimaschutz:
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
/ Daniel Hautmann
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Braunkohle-Kohlekraftwerk Niederaußem in Nordrhein-Westfalen: CCS ist nur in extrem kleinem Maßstab im Einsatz. (Bild: Jörg Kutzera)
Braunkohle-Kohlekraftwerk Niederaußem in Nordrhein-Westfalen: CCS ist nur in extrem kleinem Maßstab im Einsatz. Bild: Jörg Kutzera / CC-BY 3.0

Im Prinzip lässt sich unser Klimaproblem ganz einfach lösen: Wir saugen das Kohlendioxid aus der Luft, speichern es und sorgen dafür, dass in Zukunft keines mehr in die Atmosphäre entweicht. So ließe sich der Kohlendioxid-Gehalt von derzeit über 400 parts per million (ppm) auf ein umweltverträgliches Niveau senken. Als vertretbar gelten 350 ppm.

Was da so futuristisch klingt, ist in Wirklichkeit längst im Einsatz – wenn auch in extrem kleinem Maßstab. Doch gibt es weltweit Kraftwerke, bei denen das entstehende Kohlendioxid abgeschieden und unterirdisch gespeichert wird. Genauso gibt es Anlagen, die das Gas aus der Luft filtern.

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