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Klimaschutz:
Energieausweis für Nahrungsmittel

Dänemark will ein Klimalabel für Lebensmittel. Es soll Auskunft über den CO2-Fußabdruck geben und dem Kunden Orientierung zu Ökofragen liefern.
/ Daniel Hautmann
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Ernährung und Autofahren verursachen die gleiche Menge an Kohlenstoffdioxidemissionen. (Bild: Stephen Chernin/Getty Images)
Ernährung und Autofahren verursachen die gleiche Menge an Kohlenstoffdioxidemissionen. Bild: Stephen Chernin/Getty Images

Dänemark macht Ernst in Sachen Umweltschutz: Kunden sollen zukünftig beim Einkaufen über die Klimabilanz ihrer Lebensmittel aufgeklärt werden. Die Skandinavier stellen sich das so ähnlich vor wie das Energielabel, das auf Kühlschränken, Staubsaugern oder Mixern klebt. Solch eine einfache Kennzeichnung könnte bald auch auf Schokolade, Orangensaft oder Käse zu finden sein, zumindest in Dänemark. "Wir wollen den Verbrauchern, die im Supermarkt stehen, ein Werkzeug an die Hand geben, das ihnen hilft, genau zu beurteilen, welchen Klimaeinfluss das jeweilige Produkt hat", sagt Lars Christian Lilleholt, Minister für Energie, Forschung und Klima.

Unsere Ernährungsweise hat enormen Einfluss aufs Klima. "20 bis 30 Prozent unserer Gesamtemissionen gehen auf die Ernährung zurück", erklärt Tobias Viere, Nachhaltigkeitswissenschaftler an der Hochschule Pforzheim. "Da macht so ein Label durchaus Sinn. Neben den offensichtlichen Faktoren wie Dünger oder Bewässerung steckt in fast allen Produkten verstecktes CO2, das zum Beispiel bei der Herstellung, dem Transport und der Entsorgung entsteht."

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