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Grüner Wasserstoff für Brennstoffzellen und E-Fuels

Wasserstoff soll als Treibstoff für Brennstoffzellen dienen, die dann beispielsweise Autos, Nutzfahrzeuge oder Züge antreiben. Aber aus dem Wasserstoff können auch kohlendioxidneutrale Brennstoffe erzeugt werden.

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Power-to-X (P2X) heißt das Verfahren, bei dem aus Wasser, Kohlendioxid und Strom ein Brennstoff hergestellt wird. Der Strom kommt aus Solaranlagen, von Windkrafträdern oder aus Wasserkraftwerken. Der Brennstoff ist dann ein flüssiger Treibstoff oder Methangas. Das Kohlendioxid, das für die Brennstoffherstellung benötigt wird, wird etwa aus industriellen Prozessen oder direkt aus der Luft gewonnen. Es wird bei der Verbrennung der synthetischen Kraftstoffe wieder freigesetzt. Sie sind also klimaneutral. Außerdem haben sie gegenüber fossilen Brennstoffen den Vorteil, dass weniger andere Schadstoffe wie Ruß emittiert werden.

Diese sogenannten E-Fuels sind vor allem für Flugzeuge und Schiffe gedacht. Beide werden noch auf lange Sicht mit Brennstoffen angetrieben werden. Manche Experten gehen davon aus, dass der meiste Wasserstoff für die Erzeugung von E-Fuels genutzt werden wird.

Klar ist aber, dass der Bedarf an Wasserstoff nicht aus eigener Erzeugung gedeckt werden kann. Der Energieträger könnte in Regionen erzeugt werden, in denen beispielsweise mehr Sonnenenergie zur Verfügung steht. Es bieten sich zum Beispiel die Länder Nordafrikas an. So hat Deutschland bereits mit Marokko den Aufbau einer Anlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff vereinbart - der Vertrag wurde im Anschluss an die Pressekonferenz unterzeichnet. Der Wasserstoff, der dort produziert werde, sei aber nicht für den Export gedacht, sondern für den Bedarf vor Ort, betonte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU).

Karliczek sprach von einer "Win-Win-Situation": Deutschland könne Technik wie Windräder, Wasserentsalzungsanlagen oder Elektrolyseure exportieren. Die Länder, in denen diese Anlagen aufgebaut würden, könnten anschließend den Energieträger verkaufen. Umweltministerin Schulze ergänzte, dass Umwelttechnologie aus Deutschland "heute schon ein echter Exportschlager" sei.

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 Klimaschutz: Deutschland soll zur Wasserstoffrepublik werdenDie Bundesregierung brauchte viel Zeit 
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Dwalinn 16. Jun 2020

Ich finde es nicht okay das Windkraftanlagen abgeschaltet werden nur weil das...

Trollversteher 12. Jun 2020

Natuerlich kann es das geben - zB um die Schwankungen bei der Windenergie ausgleichen...

Ach 12. Jun 2020

kannte ich vorher nicht : - Unbequeme Fragen ohne mit der Wimper zu zucken, - quer Beet...

Ach 11. Jun 2020

Nur solange der Rohstoff aus dem Boden gesprudelt kommt. Dann ist den Leuten nicht nur...

Ach 11. Jun 2020

Guter Hinweis! Viel zu oft wird vergessen, dass Methan klimaaktiver ist als CO2.


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