Klimaschutz: Berlin fördert Elektrolastenräder weiter finanziell

Berlin fördert die Anschaffung der mitunter teuren Elektrolastenräder weiter mit 500.000 Euro jährlich, um die Luftverschmutzung zu reduzieren. Doch der administrative Aufwand ist bisher zu hoch gewesen.

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Lastenfahrrad von DB Schenker
Lastenfahrrad von DB Schenker (Bild: Andreas Donath)

Berlin will die Förderanträge für Lastenräder künftig besser gestalten und effizienter abwickeln. Auch 2020 werde es wieder eine Fördersumme von 500.000 Euro für private und gewerbliche Nutzer geben, teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit.

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Die Abwicklung der Anträge war bisher aufwendig und wohl auch teuer. Deshalb wurde ein externer Partner gesucht und ein Onlineportal eingerichtet. Die Investitionsbank Berlin (IBB) übernimmt künftig die Verwaltung. Durch die Umstellung können 2019 keine Anträge mehr gestellt werden - das ist angesichts des nahenden Winters allerdings eher unproblematisch.

2018 begann das Lastenradförderprogramm, das nach Angaben des Senats große Resonanz fand. Damals wurden 90.000 Euro für private Nutzer (rund 1.700 Anträge), 40.000 Euro für Nutzer, die ihre Lastenräder mit anderen teilen (Baugruppen, Hausgemeinschaften, Nachbarschaften; rund 120 Anträge) und 70.000 Euro für gewerbliche Anwender (rund 120 Anträge) ausgegeben. 231 aller Anträge konnten positiv beschieden werden, danach war das Geld offenbar ausgegeben. Bei den privaten Anträgen musste gar das Los entscheiden. Von 231 bewilligten Lastenrädern waren 151 elektrisch unterstützt.

Elektrische Transporträder werden in Berlin von der Deutschen Post in größerem Maßstab für die Postzustellung eingesetzt, auch Radkuriere nutzen diese gelegentlich. Zudem gibt es von DB Schenker Elektrolastenräder mit Kastenaufbau, mit denen kleine Stückgutsendungen für Kunden in der ganzen Stadt verteilt werden.

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