• IT-Karriere:
  • Services:

Klimaschutz: Airbus will 2035 einen Hybridflieger im Einsatz haben

Bei seinem Antritt als Airbus-Chef hatte Guillaume Faury angekündigt, dass er sich für den Klimaschutz einsetzen werde. Der Konzern entwickelt ein Flugzeug mit Hybridantrieb. Das Projekt habe Priorität, sagte Faury auf einer Veranstaltung. Es soll Mitte der 2030er Jahre im Einsatz sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Hybridflugzeug Airbus E-Fan X: "Es ist an der Zeit, eine neue Generation neuer Technologien zu entwickeln."
Hybridflugzeug Airbus E-Fan X: "Es ist an der Zeit, eine neue Generation neuer Technologien zu entwickeln." (Bild: Airbus)

Fliegen gilt als sehr schädlich für das Klima. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus will dafür sorgen, dass Fliegen sauberer wird, und entwickelt ein emissionsarmes Verkehrsflugzeug, das Mitte der 2030er Jahre serienreif sein soll. Das hat Airbus-Chef Guillaume Faury angekündigt.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Heide
  2. Universitätsstadt Tübingen, Tübingen

Der europäische Konzern wolle schneller als die Konkurrenten ein schadstofffreies oder zumindest schadstoffarme Flugzeug entwickeln, sagte Faury am Donnerstagabend im Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten, wie der NDR berichtet. "Es ist an der Zeit, eine neue Generation neuer Technologien zu entwickeln."

Das Flugzeug werde wahrscheinlich einen hydroelektrischen Antrieb haben, mit Akkus und einer weiteren Energiequelle, sagte Faury. Ein entsprechendes Konzept hatte Airbus schon vor einigen Jahren auf der Luftfahrtmesse in Berlin vorgestellt. 2017 hatte der Konzern die Entwicklung des kleinen Elektrofliegers E-Fan eingestellt zugunsten des E-Fan X, eines Verkehrsflugzeugs mit Hybridantrieb.

Bisher gehen die Konstrukteure davon aus, dass die zweite Energiequelle eine Verbrennungsmaschine ist. Möglich ist aber auch ein Wasserstoffantrieb. Daran arbeiten Entwickler in der Luftfahrtbranche. Es sei wichtig, klimaneutrale Treibstoffe einzusetzen, sagte Faury. Das können auch synthetische Kraftstoffe sein, die mit Hilfe von erneuerbaren Energien erzeugt werden. Eine Anlage, in der das getestet wird, ist Mitte des Jahres in Spanien in Betrieb genommen worden.

Die Entwicklung des Hybridfliegers habe Priorität bei Airbus. Gut für den Standort Hamburg sei, dass dem norddeutschem Entwicklungsnetzwerk des Unternehmens - vor allem dem Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung in Hamburg - dabei eine wichtige Aufgabe zukomme. Allerdings sei das Projekt "hochkomplex", sagte Faury. Entsprechend wird es dauern, bis die Flugzeuge einsatzfähig sind. "Unser Ziel ist es, sie bis 2035 am Himmel zu haben."

Faury hat im April den Chefposten bei Airbus übernommen. Der Franzose sieht sich als Verfechter des Klimaschutzes. "Unser Ziel ist das vollkommen emissionsfreie Fliegen", sagte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Allerdings hat er auch keine Wahl: Das Programm der Europäischen Union Flightpath 2050 verlangt in den kommenden Jahrzehnten eine Reduzierung von Kohlendioxidemissionen um 60 Prozent, der Stickoxidbelastung um 90 Prozent sowie eine Lärmreduzierung um 75 Prozent.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. 2,49€
  3. (-72%) 8,50€
  4. 4,99€

GwhE 01. Dez 2019 / Themenstart

Brennstoffzelle erzeugt Wasserdampf, und das ist alles andere als klimaneutral. Vor...

senf.dazu 01. Dez 2019 / Themenstart

Ups kaum ist die Diskussion über fossile Verbrenner ausgestanden kommt schon wieder...

RheinPirat 30. Nov 2019 / Themenstart

Also für mich sieht das nicht nach einem Airbus aus. Für mich ist das ein Avro RJ100

Ach 29. Nov 2019 / Themenstart

Dann doch eher einen Katapult Start. Der Katapult ist zuständig für die rund 350Km/h Take...

Muhaha 29. Nov 2019 / Themenstart

Die Umwelt-Thematik war hier schon immer nur ein Nebenschauplatz der Kosten-Thematik...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht

Der Volkswagen-Konzern will ab 2020 in Zwickau nur noch Elektroautos bauen - wir haben uns die Umstellung angesehen.

VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


      •  /