In Deutschland gibt es keine Pläne für ein Ende der Ölförderung

Auf Anfrage von Golem.de teilte das CDU-geführte Wirtschaftsministerium mit, dass es mit Dänemark im Austausch über die Beyond Oil and Gas Alliance stehe. "Aktuell gibt es keinen Beschluss, dieser Initiative beizutreten", sagte eine Pressesprecherin des Ministeriums. Das SPD-geführte Umweltministerium hat eine Anfrage von Golem.de nicht beantwortet.

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Für einen Beitritt müsste Deutschland auch einiges ändern. Die Öl- und Gasförderung spielt in Deutschland keine große Rolle, doch vereinzelte Bohrtürme gibt es an mehreren Standorten. Nach wie vor wird an einigen Standorten auch angestrebt, neue Öl- und Gasförderprojekte zu starten, was mit den Zielen der Beyond-Oil-and-Gas-Initiative nicht vereinbar wäre.

Eine niederländische Firma namens Jasper Resources will beispielsweise in Zehdenick nördlich von Berlin nach Erdgas bohren. Das Unternehmen Neptune Energy, das bundesweit Ölplattformen betreibt, plant Probebohrungen nach Öl in der Pfalz nahe Landau. An beiden Standorten haben sich Bürgerinitiativen gegen die Pläne gegründet.

Die größte Ölförderplattform befindet sich im Feld Mittelplate in der Nordsee. Nach den Wünschen der Betreiberfirma Wintershall Dea, die mehrheitlich zu BASF gehört, soll die Förderung dort noch lange Zeit weitergehen. Wintershall Dea hat im Jahr 2019 für Mittelplate bei den zuständigen Behörden eine Bewilligung zur Gewinnung von Öl und Gas bis zum Jahr 2069 beantragt.

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"Obwohl Deutschland einen großen Teil seines fossilen Gases und Öls importiert, bleibt eine bedeutende Inlandsproduktion bestehen", sagte Sascha Müller-Kraenner, der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, anlässlich der Vorstellung der BOGA-Initiative. "Diese Produktion muss in naher Zukunft auslaufen, wenn Deutschland seine Klimaverpflichtungen ernst nimmt."

Die Forderung nach einem Ende der Öl- und Gasförderung kommt nicht nur von Umweltorganisationen. Die Internationale Energieagentur (IEA) hat im Mai einen Bericht vorgelegt, in dem ein Szenario für die weltweite Energieversorgung vorgestellt wurde, bei dem zumindest eine Chance besteht, den weltweiten Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. Eine zentrale Schlussfolgerung der IEA war dabei, dass es keine neuen Investitionen in Kohle-, Öl- und Gasförderprojekte geben darf.

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 Klimakrise: Staatenallianz will Ende von Öl- und Gasförderung
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sigii 23. Sep 2021

Vlt magst du auch einfach Mal selbst deine Reaktion hinterfragen. Bist du eher der Mensch...

x2k 19. Sep 2021

Die Energie menge die von öl kohle und gas gedeckt ist fehlt trotzdem und wenn die nicht...

McWiesel 17. Sep 2021

.... erst gerade vor ein paar Tagen wurde auf zu den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln...

senf.dazu 17. Sep 2021

Schon wahr, aber der Fall ist inzwischen anders gelagert. Auch ist's so das in der...



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