Klimakrise: Facebook soll auf Werbung der fossilen Industrie verzichten

Die Umweltorganisation 350.org fordert von Facebook, Werbeanzeigen der fossilen Industrie nicht mehr zu akzeptieren. Bereits jetzt nimmt Facebook bestimmte Werbung nicht an, etwa für Zigaretten oder für Waffen.

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Keine Werbung mehr von Ölkonzernen - das fordern Klimaschutzaktivisten von Facebook.
Keine Werbung mehr von Ölkonzernen - das fordern Klimaschutzaktivisten von Facebook. (Bild: Javier Blas, Wikimedia Commons/CC-BY-SA 3.0)

Klimaschützer fordern von Facebook, auf Werbeanzeigen der fossilen Industrie zu verzichten. Mit dem Hashtag #FossilFreeFacebook wirbt die Organisation 350.org für eine entsprechende Petition.

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Ein Werbeverbot für besonders unethische Produkte auf Facebook wäre keine Neuheit. So verweist 350.org darauf, dass Facebook bereits jetzt keine Werbung für Tabakprodukte oder für Waffen akzeptiert.

Facebook hat in der Vergangenheit bereits auf Forderungen von Klimaschützern reagiert. So hat der Konzern das Ziel, seine Rechenzentren ab 2020 nur noch mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte US-Präsident Trump im Jahr 2017 dafür kritisiert, dass die Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgestiegen sind, und gesagt, dass diese Entscheidung "die Zukunft unserer Kinder riskiert".

"Facebook sagt, dass man sich zum Kampf gegen den Klimawandel verpflichtet fühlt", schreiben die Organisatoren der Petition. "Aber die Bereitschaft, Geld von den Firmen zu akzeptieren, die für den Zusammenbruch des Klimas verantwortlich sind, sagt etwas anderes aus."

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Zuletzt gab es mehrere Initiativen, die von großen IT-Konzernen mehr Klimaschutz einfordern. Amazon-Mitarbeiter haben in einem offenen Brief beklagt, dass der Konzern sich zu wenig um die Reduktion von Treibhausgasemissionen bemühe. Zuvor hatte die Webseite Gizmodo aufgedeckt, dass alle großen Cloudkonzerne eng mit Ölkonzernen zusammenarbeiten und eigene Abteilungen haben, die Services für die fossile Industrie anbieten.

Klimawissenschaftler gehen davon aus, dass eine Erderwärmung um mehr als 1,5 oder gar 2 Grad kaum zu kontrollierende Auswirkungen hätte. Doch um dieses Ziel zu erreichen, müssten die Kohlendioxid-Emissionen sehr schnell reduziert werden, innerhalb weniger Jahrzehnte müsste die Verbrennung fossiler Rohstoffe komplett beendet werden. Zuletzt gab es mehrere Hinweise darauf, dass die bisherigen Klimamodelle zu optimistisch waren. Neuberechnungen mit aktuellen Daten weisen darauf hin, dass der erhöhte Kohlendioxid-Gehalt in der Atmosphäre zu einer deutlich stärkeren Erwärmung führen könnte als bislang angenommen.

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