Klimakatastrophe: Fast jeder Vierte für Abschaffung von Kurzstreckenflügen

Viele Menschen in Deutschland sprechen sich angesichts der Klimakrise gegen Kurzstreckenflüge aus. Auch ein Tempolimit auf Autobahnen wird gefordert.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Flugreisender
Flugreisender (Bild: Jan Vasek/Pixabay)

Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland würde Kurzstreckenflüge gerne abschaffen oder zumindest verteuern. Knapp jeder Vierte (24 Prozent) sprach sich in einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Deutschen Presse Agentur (DPA) für eine Abschaffung aus.

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Rund jeder Dritte (34 Prozent) möchte Kurzstreckenflüge etwa durch eine Steuer verteuern, um sie unattraktiver zu machen. Ein weiteres Viertel der Befragten (26 Prozent) sprach sich gegen jegliche Veränderung bei Kurzstreckenflügen aus - der Rest war unentschieden oder lehnte alle drei Möglichkeiten ab.

Die designierte Kanzlerkandidatin und Parteichefin der Grünen, Annalena Baerbock, sagte der Bild am Sonntag Mitte Mai: "Kurzstreckenflüge sollte es perspektivisch nicht mehr geben." Auch Billigpreise wie 29 Euro für Mallorca-Flüge dürfe es nicht mehr geben, wenn man es mit der Klimapolitik ernst meine.

Grüne: Bahnnetz soll ausgebaut werden

Zuvor hatte SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz dem Sender ProSieben gesagt, er sei dafür, gegen Billigflüge vorzugehen und eine Preisuntergrenze zu setzen. Baerbock betonte, dass gleichzeitig das Bahnnetz ausgebaut werden müsse und sie Kurzstreckenflüge nicht verbieten wolle.

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Jeder Zweite befürwortet der Yougov-Umfrage zufolge auch ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern oder weniger: 43 Prozent der Befragten wären für eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 Stundenkilometern auf Autobahnen, 7 Prozent für ein Tempolimit, das noch darunter läge. 17 Prozent wären für eine Begrenzung bei einem Wert von mehr als 130 Stundenkilometern. Rund jeder Vierte (27 Prozent) lehnt eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung ab. Ähnliches hatte bereits eine Studie des Bundesumweltministeriums ermittelt.

Erneuerbare Energien und Klimaschutz: Hintergründe - Techniken und Planung - Ökonomie und Ökologie - Energiewende (Deutsch)

Die SPD setzt sich in ihrem Wahlprogramm für ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern ein, ebenso die Grünen in ihrem noch nicht vom Parteitag verabschiedeten Programmentwurf. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert zudem ein allgemeines Tempolimit für städtische Straßen von 30 km/h. Dies diene der Vermeidung von Verkehrstoten und Schwerverletzten. In Spanien wurde eine entsprechende Regelung bereits umgesetzt.

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aLpenbog 01. Jun 2021

Ich rede auch nicht davon, dass die Angestellten so viel verdienen, die gehen mit 12-20...

mke2fs 31. Mai 2021

Du bist auch nicht besser als der Artikelersteller. Ich habe für "Verteuern" gestimmt...

mke2fs 31. Mai 2021

Kann er, der Zug hat aber eine durchschnittliche Auslastung und ist derzeit an fixe...

mke2fs 31. Mai 2021

Mir ist es egal wofür jemand CO2 erzeugt, ob das nur die Avokado, die Ananas oder die...

mke2fs 31. Mai 2021

Die Maßnahmen sollten an einem Punkt angreifen wo man möglichst wenig im Detail regeln...



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