Klemmbausteine: Lego will drei mal mehr Softwareentwickler einstellen

Knapp 1.800 Menschen sollen bei Lego künftig an diversen Software-Projekten arbeiten. Das Unternehmen will dabei mehr In-House entwickeln.

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Lego will mehr in Digitalisierung stecken (Symbolbild).
Lego will mehr in Digitalisierung stecken (Symbolbild). (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Die Lego-Gruppe will signifikant mehr Ressourcen in die eigene Softwareentwicklung stecken. Etwa 1.800 Developer sollen für das Unternehmen bis 2023 arbeiten. Aktuell sind dort etwa 600 Menschen beschäftigt. 400 Stellen sollen dabei allein am Hauptstandort in Kopenhagen frei werden. Das ergibt ein Investment von mehreren hundert Millionen Euro, berichtet das Magazin Financial Times.

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"Auf dieser digitalen Reise verbessern und erweitern wir unsere Fähigkeiten merklich und verlegen Kapazitäten In-House, die zuvor von Beratern durchgeführt wurden. Aktuell ist das unsere größte Einzelinvestition.", sagte Lego-CEO Niels Christiansen in einem Interview. Neben Kopenhagen existieren weitere Software-Development-Standorte in London und Shanghai.

Das Unternehmen will so unter anderem eigene Spiele und Unterhaltungssoftware entwickeln. Produkte wie die meist erfolgreichen Lego-Star-Wars-Spiele, zuletzt das von Kritikern gut aufgenommene Lego Star Wars: The Skywalker Saga (Test), werden aktuell noch unter Lego-Lizenz von externen Studios entwickelt. Im genannten Beispiel ist das etwa TT Games, das viele Lego-Spiele produziert und selbst Teil von Time Warner - nicht von Lego - ist.

Security spielt eine große Rolle

Außerhalb von Games produziert Lego Apps für die eigenen Bausteinsets. Das können Fernsteuerungen für Lego-Technic-Modelle oder interaktive Apps von Lego Super Mario sein. Die Sets selbst werden zudem zunehmend digitaler, unterstützen NFC-Chips, WLAN, Bluetooth oder andere Techniken. Zusätzliches Entwicklerpersonal kann diese Produkte verbessern.

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Laut Christiansen sei zudem die Sicherheit der Kunden in der vernetzten Welt wichtig. Er spricht hier die Kernzielgruppe an: Drei Viertel der Kinder seien bereits mit Freunden digital vernetzt, chatten mit ihnen oder teilen Daten. "Wir müssen ihnen dort sichere und tolle Erfahrungen geben und diese Verbindungen auch mit unseren physischen Produkten schaffen", sagte der CEO. "Keine der Plattformen, auf die Kinder gehen, sind wirklich digital sicher".

Interessant: Offenbar vergisst das Unternehmen die physische Präsenz von Lego nicht. 165 weitere Lego-Markenläden wurden im Jahr 2021 eröffnet. 150 weitere sollen im Jahr 2022 folgen.

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Brennholzverleih 04. Mai 2022

Das mag durchaus sein und freut mich, dass es jemand glücklich gemacht hat. Sieht ja...

Dwalinn 03. Mai 2022

Naja die Töne machen die Kinder je nach Alter auch von alleine und eine Fernbedienung...

Dwalinn 03. Mai 2022

Eine gute Verbindung der physischen und Digitalen Welt ist was tolles aber ich hoffe das...

windbeutel 02. Mai 2022

Das wäre ein Möglichkeit, ja. Wobei selbst diese Entwickler aktuell schwer(sic!) zu...



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