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Kleinstadt: Glasfaser findet nicht genügend Abnehmer

Ein Stadtwerke-Unternehmen will in einer Kleinstadt in Mecklenburg mit über 6.000 Einwohnern alle Haushalte mit Glasfaser ausstatten. Doch die benötigten Vorverträge kamen nicht zusammen. Wemacom baut trotzdem mutig aus, sonst droht Vectoring.

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Ein Hotel- und Ferienpark in Plau am See
Ein Hotel- und Ferienpark in Plau am See (Bild: Ferienpark Plau am See)

In einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern gelingt es nicht, genügend Kunden für den Ausbau mit Glasfaser zu gewinnen. Wie der Netzbetreiber Wemacom bekanntgab, liegen für die Stadt Plau am See "insgesamt aktuell 644 Vorverträge von benötigten 900 Vorverträgen vor. Die Zahl der Vorverträge reicht noch nicht aus, um mit der kompletten Erschließung mit Glasfaser zu beginnen." Plau am See im Süden von Mecklenburg hat über 6.000 Einwohner.

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Wie die Schweriner Volkszeitung berichtete, macht das Unternehmen den kompletten Glasfaserausbau der Stadt Plau am See von 900 Vorverträgen abhängig. Laut Schweriner Volkszeitung wollte die Deutsche Telekom alternativ bis Ende des Jahres 2019 mit VDSL und Vectoring Datenraten von 30 bis 100 MBit/s bieten.

Zweimal hatte die Wemacom Telekommunikation GmbH den Termin für die Unterzeichnung verlängert. Nun wird aber dennoch in Teilgebieten bereits in diesem Monat mit den Erschließungsarbeiten begonnen. Der Ausbau startet in Plau Nord, wo in Bereichen mit einer vorhandenen Trasse bereits eine Infrastruktur besteht. "Auch wurden im Bereich Plau Nord bereits 113 Vorverträge von 150 benötigten Vorverträgen mit Kunden, die schnelles Internet wollen, geschlossen. Die Wirtschaftlichkeit ist in diesem Bereich damit am ehesten gegeben."

Ausbau ohne Förderung

Dass die Wemacom trotzdem ohne Förderung in Plau am See den Ausbau beginnt, freut Bürgermeister Norbert Reier: "Mit der Glasfasertechnologie von der Wemacom investieren wir in die Zukunft. Damit laufen wir nicht Gefahr, in fünf bis zehn Jahren wieder Erschließungsarbeiten vornehmen zu müssen, weil die Leitungen unter Umständen veraltet sind."

Die Wemacom will die Vermarktung weiter fortsetzen und hofft, Einwohner in den Bereichen Plau Zentrum und Süd zu animieren, sich für einen Glasfaseranschluss zu entscheiden.

Die 1997 gegründete Telekommunikationsgesellschaft Wemacom betreibt in Westmecklenburg ein Telekommunikationsnetz für Geschäfts- und Privatkunden und ist ein Joint Venture der Wemag und der Stadtwerke Schwerin.

Nachtrag vom 3. August 2017, 10:30 Uhr

Wemacom-Sprecherin Diana Kuhrau sagte Golem.de: "Es werden FTTH-Anschlüsse errichtet. TV bieten wir in Plau zurzeit nicht an. Die Hausanschlusskosten während der Bauphase betragen 399 Euro, danach 1.450 Euro." Das Produkt Wemacom Surf Exclusive ist das schnellste des Netzbetreibers. Es kostet bei einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren im Monat 95 Euro. Geboten werden 500 MBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload.



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bombinho 16. Nov 2017

Danke erst einmal fuer die Antwort, ich hatte gar nicht mitbekommen, dass die Diskussion...

Faksimile 05. Aug 2017

Das war meine Antwort auf folgenden Post: " Autor: SchmuseTigger 03.08.17 - 11:58 Gibt...

Faksimile 05. Aug 2017

Interesse schon. Bedarf: na ja . Aber nicht halbherzig! Häppchenweise will das hier...

plutoniumsulfat 04. Aug 2017

Naja, dass es nicht an bestimmten Altersgruppen liegt, kann man jetzt so auch nicht...

Andre_af 03. Aug 2017

-------------------------------------------------------------------------------> Im...


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