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Kleinserie geplant: BMW iNext soll ein Brennstoffzellen-Auto werden

Auf Basis des BMW X5 entwickelt BMW den i Hydrogen Next. Das Auto enthält eine Brennstoffzelle .
/ Andreas Donath
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BMW i Hydrogen Next (Bild: BMW)
BMW i Hydrogen Next Bild: BMW

BMW hat mit der Alltagserprobung von seriennahen Modellen des i Hydrogen Next begonnen(öffnet im neuen Fenster) . Diese Fahrzeuge sind mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb ausgerüstet.

Konkret handelt es sich um Elektroautos mit Akku und einer Brennstoffzelle sowie Wasserstofftanks. Ende des Jahres 2022 will BMW eine Kleinserie des Modells präsentieren und sie in einem Feldversuch einsetzen, der Praxiserfahrungen generieren soll.

Solange es noch keine ausreichende Wasserstoffinfrastruktur gibt, will der Autobauer keine Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt bringen.

BMW sieht die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technik als interessant für Kunden an, die keinen eigenen Zugang zu elektrischer Ladeinfrastruktur haben oder häufig auf Langstrecken unterwegs sind.

"Besonders bei größeren Fahrzeugklassen ist die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie eine interessante Option für nachhaltige Antriebe" , sagte Frank Weber, BMW-Vorstandsmitglied für Entwicklung. "Deshalb ist die Straßenerprobung von seriennahen Fahrzeugen mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb ein wichtiger Meilenstein in unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit."

Brennstoffzellenantrieb von BMW
Brennstoffzellenantrieb von BMW (02:55)

Die Tanks sollen sich innerhalb von drei bis vier Minuten füllen lassen und genügend Energie für mehrere Hundert Kilometer Reichweite haben – wieviel genau, teilte BMW bisher genauso wenig mit wie Details wie Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit.

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Das Wasserstoffauto soll 125 kW/170 PS Leistung bieten. Bei starkem Beschleunigen, beispielsweise zum Überholen, wird zusätzlich die in einem Leistungspuffer-Akku gespeicherte Energie genutzt und eine Systemleistung von 275 kW/374 PS angeboten.

Im BMW i Hydrogen Next kommen Brennstoffzellen von Toyota zum Einsatz. Der als Stack bezeichnete Brennstoffzellen-Stapel sowie das Gesamtantriebssystem sind hingegen Entwicklungen von BMW. Die Unternehmen arbeiten seit 2013 bei der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technik zusammen.


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