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Kleinerer Akku: Audi bringt förderfähiges E-Tron-Modell auf den Markt

Den Audi E-Tron soll es künftig in einer abgespeckten Variante geben. Damit sinkt der Nettopreis des Elektroautos unter die Fördergrenze von 60.000 Euro. Das geht nicht nur zulasten der Reichweite.

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Der neue Audi E-Tron 50 quattro
Der neue Audi E-Tron 50 quattro (Bild: Audi)

Der Autohersteller Audi bietet seinen vollelektrischen SUV E-Tron künftig auch in einer günstigeren Variante an. Der E-Tron 50 quattro werde im Gegensatz zum bisherigen E-Tron 55 quattro weniger als 70.000 Euro kosten und damit förderfähig werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Allerdings wird dadurch die Akkukapazität um ein Viertel von 95 Kilowattstunden (kWh) auf 71 kWh (brutto) reduziert. Audi verspricht immer noch eine Reichweite von mehr als 300 Kilometern nach WLTP-Prüfzyklus.

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Der leistungsstärkere E-Tron ist mit einem Grundpreis von 79.000 Euro derzeit nicht förderfähig. Nach Abzug der Kaufprämie würde der Bruttopreis beim E-Tron 50 quattro bei maximal 66.000 Euro liegen, was einer Reduzierung von rund 16 Prozent entspricht.

Niedriger fällt zudem die Leistung der beiden Motoren aus. Diese verfügen zusammen über 230 kW und 540 Newtonmetern (Nm) Drehmoment. Damit beschleunigen sie den SUV in 7,0 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h). Der "große" E-Tron kommt hingegen auf 300 kW Motorleistung bei einem maximalen Drehmoment von 664 Nm.

Effizienterer Antrieb

Laut Audi machen das geringere Gewicht, ein neuer Antriebsstrang sowie verschiedene Optimierungen am Hochvoltsystem das Fahrzeug effizienter. Verglichen mit anderen Elektroautomodellen von Herstellern wie Tesla oder Hyundai fiel der Audi E-Tron bei Vergleichstests durch einen hohen Verbrauch auf. Dieser lag bei einer Autobahnfahrt mit Tempo 130 bei rund 28 kWh pro 100 km. Ein Tesla Model 3 brauchte hingegen nur 18,5 kWh.

An einer Schnellladestation dürfte der E-Tron trotz des kleineren Akkus nicht schneller laden. Denn Audi hat die maximale Ladeleistung bei Gleichstrom von 150 auf 120 kW reduziert. Damit sei das Auto "in etwa einer halben Stunde bereit für die nächste Langstreckenetappe". Das soll auch beim 95-kWh-Akku der Fall sein. Bei Wechselstrom ergeben sich keine Änderungen. Auch der E-Tron 50 quattro lässt sich dreiphasig mit bis zu 11 kW laden. Nach der Markteinführung soll es noch einen zusätzlichen On-Board-Lader mit bis zu 22 kW geben. Die Höchstgeschwindigkeit wurde leicht von 200 auf 190 km/h gesenkt.

Von außen unterscheiden sich die beiden Varianten nicht. Auch der 50 quattro lässt sich mit den virtuellen Außenspiegeln bestellen. Beim Fahrzeugaufbau fällt auf, dass sich unter der Rückbank keine Akkus mehr befinden. Die Batterie hat daher nicht mehr die charakteristische Doppelbett-Form.

Mit dem neuen Modell nähert sich Audi der Konkurrenz von Daimler an. Denn der neue Mercedes EQC ist mit einem Bruttopreis von 71.281 Euro ebenfalls noch förderfähig. Allerdings ist dessen Akku mit brutto 85 kWh noch deutlich größer als derjenige des abgespeckten E-Tron. Der Vorverkauf des E-Tron 50 quattro soll im vierten Quartal 2019 starten. Erste Auslieferungen wären dann im kommenden Jahr zu erwarten.



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E-Mover 07. Aug 2019 / Themenstart

Warum Du das lieber hast/hättest willst Du uns aber nicht mitteilen?

SanderK 06. Aug 2019 / Themenstart

Früher waren die Autos in der Tat besser! War zumindest die Aussage von einen Service...

E-Mover 03. Aug 2019 / Themenstart

Diese Dinger will halt einfach keiner! Und ich habe auch seit Jahren keinen Verbrenner...

DeepSpaceJourney 02. Aug 2019 / Themenstart

Der RS6 hatte noch nie einen V6, den gab es nur mit V8 und V10. Der Aktuelle ist bei...

JackIsBlack 02. Aug 2019 / Themenstart

Und so etwas könnte nur die deutsche Industrie entwickeln? Ach ne warte, das kann...

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