Klein und leistungsfähig: ZF bringt neue Elektroauto-Motoren mit höherer Effizienz
Nicht nur bessere Akkus, sondern auch effizientere Antriebe sollen die Reichweite von Elektroautos verbessern: ZF hat Antriebe vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) , die auf einem modularen Konzept mit Elektromotor, Inverter, Getriebe und Software aufbauen. Es gibt die Komponenten aber auch einzeln.
"Wir setzen auf drei Basissysteme, die die Hauptanforderungen unserer Kunden, nämlich Effizienz, Performance und Kosten, schon in der Standardversion fast perfekt erfüllen" , sagte Markus Schwabe, Produktlinienleiter Electrified Powertrain Systems.
Die Elektromotoren sollen gut kühlbar sein, um die Leistungsdichte zu erhöhen. Im Stator werden die Kupferstäbe der von ZF entwickelten Braided-Winding-Wicklungstechnologie direkt von Öl umflossen. Das soll den erforderlichen Bauraum für die Motoren um zehn Prozent reduzieren und Material einsparen. Leistungsdaten wurden nicht genannt.
Zudem hat ZF ein koaxiales Reduziergetriebe im Angebot, das mit zwei ineinander integrierten Planetengetrieben ausgerüstet ist. Damit ist auch eine Differentialfunktion realisierbar.
Nicht nur für Akkuelektrofahrzeuge, sondern auch für Brennstoffzellenautos entwickelte ZF etwas: Der DC-DC-Konverter könne eine niedrige Ausgangsspannung und den starken Spannungseinbruch bei Hochbelastung der Brennstoffzellen ausgleichen, teilte der Hersteller mit und bezifferte den Wirkungsgrad mit 99,6 Prozent.
Noch sind die Elektroantriebe von ZF nicht als Gesamtsystem erhältlich. Dieses soll erst 2025 auf den Markt kommen. Einzelne Komponenten würden aufgrund des Interesses der Hersteller jedoch schon früher verfügbar sein, teilte ZF-Vorstandsmitglied Stephan von Schuckmann mit.
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