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Klarna: Der Schrecken der traditionellen Banken

Klassischen Geldinstituten sagt der Klarna-Chef Sebastian Siemiatkowski eine düstere Zukunft voraus. Sein Unternehmen ist mittlerweile das wertvollste Fintech Europas.

Ein Bericht von Helmut Steuer/Handelsblatt veröffentlicht am
Klarna-Chef Sebastian Siemiatkowski
Klarna-Chef Sebastian Siemiatkowski (Bild: Lehtikuva/Heikki Saukkomaa via REUTERS)

"Ich habe jeden Fehler gemacht, den man als Chef nur machen kann", beschrieb Sebastian Siemiatkowski seine ersten Jahre als Mitgründer und Boss des schwedischen Zahlungsdienstleisters Klarna. Fehlende Führungsqualitäten und Erfahrungen im Umgang mit Mitarbeitern hätten ihm in der ersten Zeit viele schlaflose Nächte bereitet. Vor allem mit dem Delegieren hätte er sich zunächst schwergetan, so dass er beinahe unter einer Lawine an Arbeit begraben worden sei.

Inhalt:
  1. Klarna: Der Schrecken der traditionellen Banken
  2. Mit Kreditkarten näher an den Endverbraucher

Nun, so viele Fehler können es auch in den Anfangsjahren von Klarna nicht gewesen sein. Denn mittlerweile ist das von dem 37-jährigen Schweden mitbegründete Fintech Europas wertvollstes Startup. Nachdem eine weitere Finanzierungsrunde des nicht börsennotierten Unternehmens erfolgreich abgeschlossen wurde, wird Siemiatkowskis Unternehmen mit rund 5 Milliarden Euro bewertet.

Der Sohn polnischer Einwanderer hat den Zahlungsdienstleister 2005 zusammen mit zwei Freunden gegründet, sie kannten sich aus Studienzeiten an der Stockholmer Handelshochschule. Zunächst agierte Klarna als Bindeglied zwischen Onlinehändlern und den Kunden. Das damals noch kleine Unternehmen wickelte den Zahlungsvorgang mit dem Kunden ab und garantierte dem Händler den Erhalt der Summe.

14 Jahre und viele Akquisitionen später ist Klarna nicht mehr nur Mittler zwischen Onlinehändlern und Kunden: Seit zwei Jahren besitzt das in Stockholm beheimatete Unternehmen eine Banklizenz, vergibt Kredite und gibt Kreditkarten aus.

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Aus dem kleinen Startup der drei Gründer ist ein Finanzkonzern mit 2.500 Mitarbeitern, 60 Millionen Kunden und 130.000 Onlinehändlern in 14 Ländern geworden. Etwa eine Million Zahlungsvorgänge wickelt Klarna pro Tag ab. Dabei ist Deutschland zum wichtigsten Markt der Schweden geworden, rund 40 Prozent des Umsatzes von 510 Millionen Euro werden hierzulande erwirtschaftet.

Mit Kreditkarten näher an den Endverbraucher 
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Peter Brülls 14. Aug 2019 / Themenstart

Das war auf deren Risiko. Ansonsten war ich getaufte mal bei unserem Experten für...

Peter Brülls 14. Aug 2019 / Themenstart

Wäre gar keine schlechte Sache, vor allem wenn es mit per-App/Anwendungsspezifschen...

Peter Brülls 14. Aug 2019 / Themenstart

Ja, eben das Thema schusselig. Ehrlich gesagt finde ich es überraschend, dass du so viel...

Tito 13. Aug 2019 / Themenstart

Man bekommt mehrere Erinnerungen per Mail und hat afaik 30Tage Zeit zu zahlen. Find ich...

crazypsycho 13. Aug 2019 / Themenstart

Leute die es nicht besser wissen oder so naiv sind und glauben die Daten würden nicht...

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