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Klares Design: Apple will Antennenstreifen vermeiden

Das Aluminiumgehäuse des iPhone 6 wird durch Kunststoffeinsätze unterbrochen, die es den internen Antennen ermöglichen, Funkkontakte aufzubauen. Schöner wäre es, wenn das Smartphone eine durchgängige Oberfläche hätte. Apple hat eine Lösung zum Patent angemeldet.
/ Andreas Donath
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iPhone 6 mit Antennenstreifen (Bild: Tobias Költzsch)
iPhone 6 mit Antennenstreifen Bild: Tobias Költzsch

Die Rückseite des iPhone 6 wird durch Kunststofflinien gestört, die Apple integrieren musste, um es den internen Antennen zu ermöglichen, Kontakt zur Umgebung aufzunehmen. Bei den Vorgängermodellen verursachten in den Gehäuserahmen eingebaute Antennen Probleme beim Festhalten, weil die Empfangsleistung stark gedämpft wurde. Dieses sogenannte Antennagate will Apple nicht wiederholen.

iPhone 6 und 6 Plus – Test
iPhone 6 und 6 Plus – Test (05:00)

Das Unternehmen hat in den USA ein Patent(öffnet im neuen Fenster) angemeldet, das es ermöglichen soll, Smartphones, Tablets und Rechner zu entwickeln, die eine durchgängige Metalloberfläche aufweisen – zumindest im Auge des Betrachters. Die Gesetze der Physik kann Apple natürlich nicht ändern, aber eine optisch gefälligere Lösung entwickeln.

Das Material, das über den Antennen aufgetragen werden soll, hat optisch die gleichen Eigenschaften wie die anodisierte Oberfläche des iPhones, behindert das Funksignal der eingebauten Module für WLAN, Bluetooth, NFC oder den Mobilfunk nicht. Woraus es bestehe, verrät Apple in seinem Patentantrag nicht. Es könne jedoch auch bei Geräten wie dem Macbook verwendet werden, um ein nahtloses Design zu erreichen.

Dabei soll eine Metalloxidschicht ausgebildet werden, auf der eine nichtleitende Schicht abgeschieden wird. Alternativ soll die Metalloxidschicht nur nachgebildet und darauf eine nichtleitende Schicht aufgebracht werden.

Ob Apple tatsächlich auf diese Lösung zurückgreift, ist nicht abzusehen. Oft werden Ideen patentiert, um der Konkurrenz einen Lösungsweg zu verbauen. Der Patentantrag 20150167193(öffnet im neuen Fenster) wurde am 25. Februar 2014 eingereicht und erst jetzt veröffentlicht.


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