Klares Design:Apple will Antennenstreifen vermeiden
Das Aluminiumgehäuse des iPhone 6 wird durch Kunststoffeinsätze unterbrochen, die es den internen Antennen ermöglichen, Funkkontakte aufzubauen. Schöner wäre es, wenn das Smartphone eine durchgängige Oberfläche hätte. Apple hat eine Lösung zum Patent angemeldet.
iPhone 6 mit AntennenstreifenBild:
Tobias Költzsch
Die Rückseite des iPhone 6 wird durch Kunststofflinien gestört, die Apple integrieren musste, um es den internen Antennen zu ermöglichen, Kontakt zur Umgebung aufzunehmen. Bei den Vorgängermodellen verursachten in den Gehäuserahmen eingebaute Antennen Probleme beim Festhalten, weil die Empfangsleistung stark gedämpft wurde. Dieses sogenannte Antennagate will Apple nicht wiederholen.
Das Unternehmen hat in den USA ein Patent(öffnet im neuen Fenster) angemeldet, das es ermöglichen soll, Smartphones, Tablets und Rechner zu entwickeln, die eine durchgängige Metalloberfläche aufweisen – zumindest im Auge des Betrachters. Die Gesetze der Physik kann Apple natürlich nicht ändern, aber eine optisch gefälligere Lösung entwickeln.
Das Material, das über den Antennen aufgetragen werden soll, hat optisch die gleichen Eigenschaften wie die anodisierte Oberfläche des iPhones, behindert das Funksignal der eingebauten Module für WLAN, Bluetooth, NFC oder den Mobilfunk nicht. Woraus es bestehe, verrät Apple in seinem Patentantrag nicht. Es könne jedoch auch bei Geräten wie dem Macbook verwendet werden, um ein nahtloses Design zu erreichen.
Dabei soll eine Metalloxidschicht ausgebildet werden, auf der eine nichtleitende Schicht abgeschieden wird. Alternativ soll die Metalloxidschicht nur nachgebildet und darauf eine nichtleitende Schicht aufgebracht werden.
Bild 1/18: Eine Tageslichtaufnahme mit dem alten iPhone 5s (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/18: Eine Tageslichtaufnahme mit dem iPhone 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/18: Eine Nachtaufnahme mit dem iPhone 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/18: Eine Nachtaufnahme mit dem iPhone 6 Plus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/18: Das neue iPhone 6 von Apple (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/18: Das neue iPhone 6 von Apple (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/18: Der Bildschirm des iPhone 6 ist jetzt 4,7 Zoll groß, die Ränder sind deutlich runder als beim iPhone 5s. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/18: Das neue iPhone 6 Plus ist mit 5,5 Zoll noch ein gutes Stück größer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/18: Für kleine Hände ist das iPhone 6 Plus wie die meisten großen Smartphones weniger geeignet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/18: Wie das iPhone 5s haben die neuen iPhones den Touch-ID-Fingerabdrucksensor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/18: Die Lautstärkeknöpfe am rechten Rand sind neu gestaltet worden, der Einschalter befindet sich jetzt am rechten Rand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/18: Die 8-Megapixel-Kamera steht sowohl beim iPhone 6 als auch beim iPhone 6 Plus etwas aus dem Gehäuse heraus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/18: Das Display ist Apple bei beiden neuen iPhones gut gelungen, dank der Größe wirkt das des iPhone 6 Plus aber noch eindrucksvoller. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 14/18: Das Display ist Apple bei beiden neuen iPhones gut gelungen, dank der Größe wirkt das des iPhone 6 Plus aber noch eindrucksvoller. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 15/18: Dank der hohen Blickwinkelstabilität sehen Bildschirminhalte stellenweise aus wie gedruckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 16/18: Die Displays der beiden neuen iPhones im Vergleich (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/18: Der Größenvergleich zwischen dem iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 18/18: Der Größenvergleich zwischen dem iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Ob Apple tatsächlich auf diese Lösung zurückgreift, ist nicht abzusehen. Oft werden Ideen patentiert, um der Konkurrenz einen Lösungsweg zu verbauen. Der Patentantrag 20150167193(öffnet im neuen Fenster) wurde am 25. Februar 2014 eingereicht und erst jetzt veröffentlicht.