Klage von Scarlett Johansson: Disney-Chef verteidigt Strategie rund um Black Widow

Bei einem Analystentreffen geht der Disney-Chef auf den Streit mit Scarlett Johansson rund um Black Widow ein - ohne sie namentlich zu nennen.

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Bob Chapek (ganz rechts) bei der Premierenfeier zu Black Widow
Bob Chapek (ganz rechts) bei der Premierenfeier zu Black Widow (Bild: Alberto E. Rodriguez/Getty Images for Disney)

Der Schlagabtausch im Streit zwischen Disney und Scarlett Johansson geht weiter: Bei einem Investorentreffen machte Disney-Chef Bob Chapek nicht den Eindruck, dass das Hollywoodstudio nachgeben will. Johansson hatte vor zwei Wochen Klage gegen Disney eingereicht. Die Schauspielerin kritisiert das Veröffentlichungsmodell von Black Widow und sorgt sich um ihre Gewinnbeteiligung an der Marvel-Verfilmung.

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Bei dem Treffen mit Analysten ging der Disney-Chef ausführlich auf den Fall ein, ohne dabei Johansson namentlich zu nennen. Mehrere US-Medien berichten übereinstimmend über Chapeks Äußerungen, darunter Deadline, The Verge und Variety. Demnach betonte Chapek bei der Gelegenheit, dass die Entscheidung mit dem früheren Disney-Chef Bob Iger abgestimmt worden sei.

"Bob Iger und ich haben zusammen mit den Leitern unserer Kreativ- und Vertriebsteams entschieden, dass dies die richtige Strategie ist, weil wir so ein möglichst breites Publikum erreichen können", sagte Chapek. "Und um es noch einmal zu betonen: Vertriebsentscheidungen werden von Film zu Film auf der Grundlage der globalen Marktbedingungen und des Verbraucherverhaltens getroffen."

Disney entscheidet über Vertrieb von Filmen

Damit machte Chapek deutlich, dass sich das Hollywoodstudio nicht von Schauspielern vorschreiben lassen will, wie Disney Filme vermarktet. "Wir werden auch in Zukunft alle verfügbaren Optionen nutzen", ergänzte der Disney-Chef. Das Hollywoodstudio wolle auch künftig die Entscheidungshoheit darüber haben, ob ein Film zunächst im Kino läuft oder zugleich auch als Stream angeboten werde - wie im Fall von Black Widow.

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Das Unternehmen wolle auch weiterhin bisherige Erfahrungen für Entscheidungen beim Vertrieb von Filmen heranziehen. Dabei wolle Disney immer tun, "was unserer Meinung nach im besten Interesse des Films und im besten Interesse unserer Kunden ist".

Chapek lobte Black Widow als "den erfolgreichsten Film an den heimischen Kinokassen seit Beginn der Pandemie". Bezogen auf den Rechtsstreit mit Johansson sagte er: "Wir haben Wege gefunden, unsere Talente fair zu entschädigen, und seit dem Start der Coronapandemie haben wir Hunderte von Vereinbarungen mit unseren Talenten abgeschlossen, die im Großen und Ganzen sehr, sehr reibungslos verlaufen sind."

Black Widow bei Amazon Prime Video

Disney reagiert auf veränderte Marktsituationen

Chapek führte an, dass das Unternehmen "auf eine sehr unbeständige Marktsituation reagiert" und verwies darauf, dass einige Filme "in einer Zeit konzipiert wurden, in der wir nicht wussten, wie sich das Verbraucherverhalten drei, vier Jahre später entwickeln würde".

Er fügte hinzu: "Wir haben es hier mit anderen Bedingungen zu tun, als wir dachten". Das Unternehmen habe schon oft darauf reagiert, wenn sich "das Geschäft weiterentwickelt und verändert hat". Dabei sei es immer auch darum gegangen, Wege zu finden, "unsere Talente fair zu entlohnen" - ganz unabhängig vom gewählten Geschäftsmodell.

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Trockenobst 14. Aug 2021 / Themenstart

Scarlett ist raus bei Marvel, die hat im Interview gesagt sie will andere Sachen machen...

sambache 14. Aug 2021 / Themenstart

Ja, das Foto ist wirklich gruselig.

RipClaw 13. Aug 2021 / Themenstart

Der Vertrag wurde 2017 geschlossen. Da hat natürlich keiner mit einer Pandemie gerechnet...

PeterBBB 13. Aug 2021 / Themenstart

hat soweit ich mich errinnere nicht als Schauspielerin geklagt, sondern als "executive...

Morons MORONS 13. Aug 2021 / Themenstart

Der Typ sieht aus wie Heiko Schrang. Disney ist doomed.

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