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Klage gegen KI-Unternehmen: Klage, weil Trump nicht der beste US-Präsident ist

Weil KI-Chatbots Trump nicht als den besten Präsidenten bewerten, droht ein Generalstaatsanwalt Google, Microsoft, OpenAI und Meta mit einer Klage.
/ Mike Faust
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Andrew Bailey, Generalstaatsanwalt von Missouri, findet die Antworten von KI-Chatbots irreführend. (Bild: TNS/ABACA via Reuters Connect)
Andrew Bailey, Generalstaatsanwalt von Missouri, findet die Antworten von KI-Chatbots irreführend. Bild: TNS/ABACA via Reuters Connect

Andrew Bailey, Generalstaatsanwalt des US-amerikanischen Bundesstaates Missouri, droht Google, Microsoft, OpenAI und Meta mit einer Klage wegen irreführender Geschäftspraktiken. Wie The Verge berichtet(öffnet im neuen Fenster) , wurden zuvor die Chatbots der Unternehmen darum gebeten, die letzten fünf US-Präsidenten vom besten zum schlechtesten zu bewerten, insbesondere im Hinblick auf Antisemitismus.

Dass US-Präsident Donald Trump von jedem der Chatbots an letzter Stelle aufgeführt wurde, bezeichnete Bailey in einer Presseerklärung(öffnet im neuen Fenster) als zutiefst irreführende Antworten. Die von KI produzierten Antworten nannte er als Tatsachen getarnte Propaganda. "Wir müssen uns aggressiv gegen diese neue Welle der Zensur gegen unseren Präsidenten wehren" , fügte er hinzu.

Unternehmen sollen alle internen Aufzeichnung zu Algorithmen liefern

Er habe daher Briefe an die vier Unternehmen geschrieben und Informationen darüber angefordert, ob die KI-Chatbots darauf trainiert wurden, historische Fakten zu verzerren und voreingenommene Ergebnisse zu produzieren, obwohl sie als neutral beworben werden, heißt es weiter.

Die Unternehmen sollen eine Erklärung abgeben, ob ihre Algorithmen politische Standpunkte unterschiedlich behandeln und alle internen Aufzeichnungen darüber bereitstellen, wie Eingaben ausgewählt, kuratiert oder zensiert werden.

Außerdem fordert Bailey eine Dokumentation darüber, warum die KIs Donald Trump herabstufen. Seine eigenen Ansichten bezeichnet er dabei als "objektive Fakten" und die Ausgaben der KI als "sachlich falsch" .

Grok unterdrückte negative Aussagen zu Trump

Mit diesem Gebaren stellt sich Bailey in eine Reihe mit Russland und China. Mitte Juli 2025 forderte der Zollunions-Sekretär der Eurasischen Union, dass eine KI auf Basis traditioneller Werte entwickelt werden solle, um die Jugend vor Manipulationen zu schützen.

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In China werden große Sprachmodelle mit unerwünschten Themen trainiert , um diese effektiver zu unterdrücken. Im Februar 2025 fügte ein Mitarbeiter von Elon Musks xAI dem KI-Chatbot Grok einen Filter hinzu, der negative Ausgaben zu Donald Trump und Elon Musk verhindern sollte.


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