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Facebook klagt gegen den Beschluss von Johannes Caspar.
Facebook klagt gegen den Beschluss von Johannes Caspar. (Bild: Gabriel Bouys/AFP/Getty Images)

Klage gegen Datenschützer: Facebook will weiterhin Whatsapp-Daten

Facebook klagt gegen den Beschluss von Johannes Caspar.
Facebook klagt gegen den Beschluss von Johannes Caspar. (Bild: Gabriel Bouys/AFP/Getty Images)

Facebook will weiterhin an die Telefonnummern von Whatsapp-Nutzern herankommen - das Unternehmen hat daher Klage gegen den Beschluss des Hamburger Datenschützers eingereicht.

Facebook ist wie angekündigt gegen das in Deutschland verfügte Verbot, Daten der Tochter Whatsapp auszuwerten, vor Gericht gezogen. Das bestätigte ein Sprecher des Online-Netzwerks am Mittwoch. Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar hatte Facebook Ende September untersagt, Daten von deutschen Whatsapp-Nutzern zu erheben und zu speichern.

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Facebook halte sich an die Vorgaben der Datenschutzbehörde, während der Widerspruch laufe, teilte der Sprecher mit. Zuvor hatte Heise unter Berufung auf Caspar berichtet, Facebook habe beim Verwaltungsgericht Hamburg einen Antrag auf Aussetzung der sofortigen Vollziehbarkeit der Verwaltungsanordnung gestellt.

Telefonnummern werden an Facebook weitergegeben

Whatsapp hatte Ende August angekündigt, künftig die Telefonnummer des Nutzers an Facebook weiterzugegeben. Außerdem sollen mit der Konzernmutter Informationen darüber geteilt werden, wie häufig der Kurzmitteilungsdienst genutzt wird. Whatsapp-Mitglieder konnten zumindest der Verwendung ihrer Daten für die Personalisierung von Facebook-Werbung und Freunde-Vorschläge widersprechen. Die Telefonnummer werde allerdings in jedem Fall mit Facebook geteilt, wenn man die App weiternutzen wolle, hieß es.

Eine entscheidende Frage in dem Streit wird sein, ob der Hamburger Datenschützer überhaupt zuständig ist. Er argumentierte, Facebook verarbeite Daten in der Hamburger Niederlassung, weil dort das deutschsprachige Werbegeschäft betrieben werde. Deshalb sei nationales Datenschutzrecht anwendbar. Facebook erklärte stets, das europäische Geschäft werde von Irland aus betrieben und deswegen seien die dortigen Datenschützer zuständig.

Auch Verbraucherschützer versuchen, die Weitergabe der Daten zu unterbinden. Sie hatten Facebook bislang erfolglos zur Abgabe einer Unterlassungserklärung aufgefordert.


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Emulex 20. Okt 2016

...natürlich kriegen sie die Nummern. Dort wird nach Losverfahren entschieden - wer die...



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