Klage: Facebook wollte wegen Monopolvorwurf Konkurrenz aufbauen

Um den Vorwürfen einer Monopolstellung zu entgehen, soll Facebook den Aufbau von Konkurrenten mithilfe des eigenen Codes vorgeschlagen haben.

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Facebook steht in den USA vor Gericht.
Facebook steht in den USA vor Gericht. (Bild: Hans Lucas/Reuters)

Facebook wird aktuell in den USA von der Federal Trade Commission (FTC) und 48 Bundesstaaten wegen unfairer Wettbewerbspraktiken angeklagt. Drei Personen mit Insider-Kenntnissen zufolge sollen Anwälte von Facebook angedeutet haben, dass das Unternehmen bereit sei, beim Aufbau von Konkurrenten zu helfen, wie die Washington Post schreibt.

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So will Facebook offenbar die Monopolvorwürfe umgehen. Eine der Ideen, die Facebook vorgeschlagen haben soll, soll eine Lizenzierung von Teilen des Facebook-Codes an andere Unternehmen beinhaltet haben. Mit dessen Hilfe hätten andere Unternehmen dann ein eigenes soziales Netzwerk aufbauen können. Aufgrund der laufenden Ermittlungen haben die Quellen diese Information anonym weitergegeben.

Die Idee soll die Ermittler zusammen mit weiteren Vorschlägen allerdings nicht davon überzeugt haben, kein Verfahren gegen Facebook einzuleiten. Am Ende standen immer noch ausreichend Bedenken bezüglich einer möglichen Wettbewerbsverzerrung, die schließlich zu den zwei Klagen von der FTC sowie den 48 Bundesstaaten geführt haben, die unter anderem eine Aufspaltung des Unternehmens verlangen.

FTC will Facebook aufteilen

In der Klage werfen die Bundesstaaten und die FTC Facebook schwere Verstöße gegen den fairen Wettbewerb vor. So soll das unternehmen systematisch Konkurrenten aufgekauft und ausgeschaltet und damit Nutzer sowie Werbekunden geschädigt haben. Facebook hingegen verweist auf Unternehmen wie Google, Tiktok oder Snapchat als Konkurrenten.

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"Facebook hat seine Monopolstellung aufrechterhalten, indem es Unternehmen aufgekauft hat, die Wettbewerbsbedrohungen darstellen, und restriktive Vorgaben eingeführt hat, die tatsächliche oder potenzielle Konkurrenten, die Facebook nicht oder nicht erwerben kann, ungerechtfertigt behindern", schreibt die FTC. Die Behörde fordert daher, dass Facebook aufgespalten wird.

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