Kiyo und Seiren X: Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer

Dem Klischee nach sitzen Gamer ja im dunklen Keller, Razers Kiyo schafft Abhilfe: Die Webcam beleuchtet den Spieler frontal, damit der in Streams gut zu sehen ist. Das Seiren X genannte Mikrofon übernimmt optional den Ton.

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Kiyo und Seiren X
Kiyo und Seiren X (Bild: Razer)

Razer hat eine Webcam, die Kiyo, und ein Mikrofon, das Seiren X, vorgestellt. Beide Geräte richten sich an Streamer, also beispielsweise Spieler, die ihre Let's Plays live bei Twitch übertragen oder bei Youtube einstellen. Die Kiyo wird auf den Monitor oder das Notebookdisplay gesteckt und kann durch zwei Gelenke in ihrer Ausrichtung angepasst werden. Nicht im Lieferumfang enthalten ist ein Tripod, eine Mounting-Option gibt es aber.

Das wortwörtliche Highlight der Kiyo sind die ein Dutzend weißen LEDs mit 5.600K Farbtemperatur, welche 12-stufig regelbar den Nutzer anstrahlen. So soll laut Razer auch bei wenig Umgebungslicht eine gute Darstellung erreicht werden, ein Autofokus tut sein Übriges. Die Kamera selbst zeigt ein Sichtfeld von recht breiten 82 Grad und nimmt Videos in 1080p30 oder 720p60 auf. Ebenfalls unterstützt werden 480p30 und 360p30 sowie Fotos mit 2.688 x 1.520 Bildpunkten. Die 4-Megapixel-Kamera nimmt Videos mit H.264- und MJPEG-Codierung auf, sie hängt an einem 150-cm-Kabel.

Zwar ist in der Kiyo ein Mikrofon integriert, mit dem Seiren X hat Razer aber auch ein neues dediziertes Modell im Angebot: Es nutzt integrierte Schwingungsdämpfer und eine supernierenförmige Richtcharakteristik, wodurch Hintergrundgeräusche besonders gut herausgefiltert werden sollen. Am Seiren X ist ein 3,5-mm-Anschluss für Kopfhörer vorhanden, der Verstärker wurde für typische Impedanzen wie 16 Ohm ausgelegt.

Razer verkauft die Kiyo und die Seiren X für jeweils 110 Euro. Beide sind im Herstellershop verfügbar, im Einzelhandel sollen sie im ersten Quartal 2018 erhältlich sein.

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