Kiryat Gat: Intel will 11-Milliarden-US-Dollar-Chipfabrik in Israel

Intel plant laut einem Medienbericht eine Erweiterung seiner Fab in Israel. Die Investitionen sollen zwischen 5 und 11 Milliarden US-Dollar betragen.

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Intel Israel
Intel Israel (Bild: Intel)

Intel investiert 11 Milliarden US-Dollar in eine neue Fabrik in Kiryat Gat in Israel. Das berichtet die israelische Wirtschaftszeitung Globes unter Berufung auf informierte Kreise. Intel will demnach bei der Regierung des Landes eine Übernahme von 10 Prozent der Kosten des Projekts durchsetzen.

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Vor einigen Wochen begannen laut Globes die Gespräche zwischen Intel und dem Finanzministerium unter Leitung des General Directors Shai Babad im Auftrag der Behörde. Das Management von Intel habe noch keine endgültige Entscheidung über die Investition in Israel getroffen, heißt es in dem Bericht. Intel habe erklärt, dass die Fabrik wahrscheinlich in Irland, den USA oder Israel gebaut werde. Laut Globes hat das israelische Finanzministerium offenbar ein Gutachten erstellt, nach dem die Investition die Voraussetzungen für die staatliche Unterstützung erfüllt.

Intel ist eines der Unternehmen mit den meisten Beschäftigten in der IT-Branche in Israel und gehört zu den größten Exporteuren des Landes. Mit 12.000 Mitarbeitern stellt Intel fast 4 Prozent der Branchenmitarbeiter. Die bestehende Fab in Kiryat Gat hat bereits 3.000 Beschäftigte, die meisten davon Produktionsarbeiter. Intel hat laut Reuters bekannt gegeben, dass die Niederlassung im Süden Israels erweitert werden soll.

Laut Angaben der Regierung wird Intel bis zum Jahr 2020 rund 5 Milliarden US-Dollar investieren. Intel selbst machte keine Angaben zu dem Investitionsvolumen. Das Unternehmen erhält laut Regierung eine Steuervergünstigung auf 5 Prozent bis zum Jahr 2027. Zusätzlich plant das Finanzministerium eine Steuererleichterung von 194 Millionen US-Dollar für Intel und weitere Subventionen für den US-Konzern.

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Intel kündigte im September 2018 an, 1 Milliarde US-Dollar in mehrere Fabs zu investieren, um den Wafer-Ausstoß zu steigern und mehr Chips in den Handel bringen zu können. Intel konzentriert sich dabei auf die margenstarken Produkte aus der Xeon-Reihe und auf hochpreisige Core-Modelle wie die aktuelle i9-Serie.

Konkret gehen die Investitionen in die Halbleiterwerke, Semiconductor Fabrication Plants (Fabs), in mehreren Ländern: Die 14-nm-Fertigungslinien befinden sich bei Leixlip in Irland, nahe Kiryat Gat in Israel sowie bei Chandler im US-Bundesstaat Arizona und bei Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon. Zudem versucht Intel, durch eine neue Manufacturing-Site für Funktionstests für Entlastung zu sorgen, und mit dem H310C- wird der bisherige H310-Chipsatz von 14 nm zurück auf 22 nm portiert.

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