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Kirby Star Allies im Test: Liebe löst alle Jump-'n'-Run-Probleme

Der knuddelige Kirby ist zurück - erstmals in HD-Grafik. Inhaltlich setzt Star Allies für die Nintendo Switch auf altbekannte Fähigkeiten, lässt den Spieler aber noch putziger und liebevoller angreifen als in allen Vorgängern.

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Kirby Star Allies schickt Spieler in eine bunte Actionwelt.
Kirby Star Allies schickt Spieler in eine bunte Actionwelt. (Bild: Nintendo)

Das Dreamland ist mal wieder in Gefahr, aber die rosa Knutschkugel Kirby weiß sich in Star Allies zu wehren: Sie läuft, schwebt, hüpft, stampft oder frisst sich durch kunterbunte Wiesen, Wälder und Strände voller Fallen und Gegner. Wer schon einmal ein Kirby-Abenteuer gespielt hat, wird sich schnell zurechtfinden. Die grundsätzliche Mechanik bleibt im neuen Werk von Nintendo unangetastet. Lange Einarbeitungszeiten sind unnötig, große Überraschungen gerade zu Beginn bleiben allerdings ebenso aus.

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Entwickler Nintendo bleibt sich auch insofern treu, als dass auch das jüngste Kirby-Abenteuer wieder mit wenigstens einer relevanten spielerischen Neuerung aufwartet. In diesem Fall sind es nicht nur ein paar neue Fähigkeiten wie das Werfen von Spinnennetzen oder das Malen mit einem Pinsel, sondern vor allem die Möglichkeit, aus Feinden Freunde zu machen: Kirby schmettert ihnen einfach ein Herzchen entgegen, schon werden die Gegner zu Gleichgesinnten.

Schön daran: Kirby eignet sich so nicht einfach nur Fähigkeiten an, sondern baut sich ein eigenes Team auf und zieht fortan mit bis zu drei weiteren Mitstreitern durch die bunten Welten. Das sieht nicht nur knuffig aus, sondern birgt auch taktische Elemente mit sich, da sich die Fähigkeiten der einzelnen Charaktere und Helfer verknüpfen lassen.

Nicht jede Fähigkeit ist beliebig aufstockbar, einfache Waffen können aber mit Elementen verknüpft und so deutlich mächtiger werden. So wird aus Schwert und Feuer eine heiße Klinge, oder aber ein Stein wird mit Eis kombiniert, um bestimmte Ziele zu attackieren. Die Level sind zudem so designt, dass eben diese Kombinationen auch gewinnbringend eingesetzt werden können, wobei die Komplexität der Puzzles nicht überbewertet werden sollte. Oft reicht es, mit Standardangriffen vorzugehen und sich durch die Level zu schlagen.

Die Intelligenz der Computer-Kollegen ist grundsätzlich gut, auch wenn es immer mal wieder Momente gibt, wo sie einen Kontrahenten einfach attackieren, bevor es möglich wäre, ein Herz zu werfen, oder auch die Kombination von Fähigkeiten etwas hapert. Manchmal sind diese KI-Kollegen fast schon zu aktiv. Etwa dann, wenn es Räume gibt, in denen ein Zusammenspiel von allen vieren notwendig ist, geschieht das teilweise fast ohne aktives Zutun des Spielers. Chaotisch wird es teilweise bei den Bosskämpfen mit teils bekannten Kontrahenten. Da passiert manchmal so viel gleichzeitig, dass die Übersicht leidet.

Kirby mit Kumpels

Wer will, kann auch mit Freunden im lokalen Multiplayermodus gemeinsam kämpfen. Das funktioniert sehr gut und ist meist auch übersichtlicher und wegen der notwendigen Absprachen fordernder, als mit den KI-Kollegen loszuziehen. In einigen Levels wirkt Star Allies so, als wäre das Spiel vor allem als Mehrspielertitel konzipiert worden. Der Spaß für Solo-Abenteurer ist hier etwas eingeschränkt, weil die Herausforderungen fehlen.

Optisch bleibt sich die Kirby-Reihe treu. Trotz einfacher Charaktere überzeugen die Animationen, und die Mimik sorgt immer wieder für Lacher und rührende Momente. Auch die durchgängig hervorragende Musik unterstützt die dichte Atmosphäre.

Kirby Star Allies ist ab dem 16. März 2018 exklusiv für Nintendo Switch verfügbar und kostet etwa 60 Euro. Das Spiel hat eine USK-Freigabe ab 6 Jahren.

Fazit

Altbekanntes Spielprinzip kombiniert mit einer guten neuen Idee - fertig ist die gelungene Neuauflage einer der erfolgreichsten Jump-'n'-Run-Reihen. Die Möglichkeit, aus Feinden Freunde zu machen und Fähigkeiten zu kombinieren bringt eine Prise Taktik mit ins Spiel. Ansonsten gibt es hier viel Bekanntes zu sehen, und zwar in gewohnt guter Qualität und hervorragend präsentiert.

Allerdings überzeugt Star Allies vor allem im lokalen Mehrspieler-Modus. Wer meist alleine spielt, wird sich trotz Storymodus, zahlreicher Sammelaufgaben und kleiner Minispiele auf Dauer noch etwas mehr Abwechslung und Inhalt wünschen.



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Tigtor 15. Mär 2018

Dafür gabs dann den Samurai Showdown :D


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