Abo
  • IT-Karriere:

Nichts ist mehr Privatsache

Vom Ansatz her besser gefallen hat uns das dystopische Szenario von What Happened to Monday, in dem Noomi Rapace Siebenlinge spielt. Das ist im Jahr 2043 ein Problem. Aufgrund der weltweiten Überbevölkerung herrscht die Ein-Kind-Politik vor. Bei gar nicht mehr so seltenen Mehrlingsgeburten - genmanipuliertem Essen sei Dank - müssen sich Eltern für einen Spross entscheiden. Die übrigen Geschwister werden in den sanften Kälteschlaf geschickt und eingelagert, bis sie nacheinander an der Reihe sind, ihr Erdenleben zu verbringen.

Stellenmarkt
  1. über PT Personal Trust GmbH, Hamburg (Home-Office möglich)
  2. Lidl Digital, Neckarsulm, Hückelhoven, Venlo (Niederlande)

Der Ziehvater von Monday, Tuesday, Wednesday und den anderen sieht das nicht ein. Er versteckt seine sieben Kinder zu Hause und lässt sie alle abwechselnd jeweils nur einen Tag pro Woche hinaus. Dabei teilen sie sich eine Identität, also auch ihr öffentliches Leben. Natürlich geht da etwas schief und natürlich decken sie in einer Verkettung von Ereignissen eine riesige Verschwörung im Staatssystem auf. Das alles steuert dann leider nur noch auf dem Niveau einer durchschnittlichen Nachmittagsserie mit zu vielen Actionszenen seinem überkonstruierten Finale entgegen. Wie eingangs gesagt hat uns in erster Linie das Szenario gefallen, inklusive der Randthemen wie digitaler Überwachung und ständiger Identitätserfassung. Ab der Mitte des Films spielen sie jedoch immer weniger eine spürbare Rolle.

Der digitale Fingerabdruck, der gläserne Bürger, die komplette Vernetzung - das sind die Themen der Buchadaption The Circle über eine fiktive Technologiefirma. Sie kommt wie eine Mischung aus Google, Facebook und Apple daher. Genau wie die Aufzählung im Eingangssatz reihen Roman und Film eigentlich nur ganz nett dargestellte Szenarien und Thesen zur fortschreitenden Digitalisierung höchst plakativ abgehandelt aneinander. Man vermisst tiefgreifende Aussagen, Handlung abseits dröger Neutralität und eine facettenreiche Konfrontation. So sinnbildlich nüchtern klingt dieser kleine Absatz von uns dazu. Und das sind immerhin mehr Zeilen, als wir Sonys Emoji-Animationsfilm widmen möchten. Nur die Tatsache, dass es einen solchen überhaupt gibt, macht ihn für uns als Kuriosität im Jahresrückblick erwähnenswert. Anschauen sollte ihn sich aber wirklich niemand.

 Quanten waren auch dabeiDas Brett- wird zum Videospiel 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€ (zzgl. Versand)
  2. 208,89€

ArcherV 31. Jan 2018

Ja, da sind ein paar interessante Gedankengänge enthalten. In komprimierter Form kriegst...

ArcherV 30. Jan 2018

Jap, soll in Februar rauskommen. Leider nur auf DVD. https://www.youtube.com/watch?v...

dp (Golem.de) 29. Dez 2017

Guten Tag und vielen Dank für den vollkommen richtigen Hinweis. Ein Blick in meinen...

Anonymer Nutzer 27. Dez 2017

Naja, fast :P Als Kinderfilm mag er was taugen aber es gibt einfach inzwischen soviele...

körner 25. Dez 2017

Neben vielen anderen Filmen waren Blade Runner 2049 und Star Wars 8 meine Favoriten. Erst...


Folgen Sie uns
       


Asus Zenfone 6 - Test

Das Zenfone 6 fällt durch seine Klappkamera auf, hat aber auch abseits dieses Gimmicks eine Menge zu bieten, wie unser Test zeigt.

Asus Zenfone 6 - Test Video aufrufen
Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Galaxy Note 10 im Hands on: Samsungs Stift-Smartphone kommt in zwei Größen
Galaxy Note 10 im Hands on
Samsungs Stift-Smartphone kommt in zwei Größen

Samsung hat sein neues Android-Smartphone Galaxy Note 10 präsentiert - erstmals in zwei Versionen: Die Plus-Variante hat ein größeres Display und einen größeren Akku sowie eine zusätzliche ToF-Kamera. Günstig sind sie nicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Werbung Samsung bewirbt Galaxy Note 10 auf seinen Smartphones
  2. Smartphone Samsung präsentiert Kamerasensor mit 108 Megapixeln
  3. Galaxy Note 10 Samsung korrigiert Falschinformation zum Edelstahlgehäuse

Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test: Picasso passt
Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test
Picasso passt

Vier Zen-CPU-Kerne plus integrierte Vega-Grafikeinheit: Der Ryzen 5 3400G und der Ryzen 3 3200G sind zwar im Prinzip nur höher getaktete Chips, in ihrem Segment aber weiterhin konkurrenzlos. Das schnellere Modell hat jedoch trotz verlötetem Extra für Übertakter ein Preisproblem.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  2. Ryzen 3000 Agesa 1003abb behebt RDRAND- und PCIe-Gen4-Bug
  3. Ryzen 5 3600(X) im Test Sechser-Pasch von AMD

    •  /