Abo
  • Services:
Anzeige
Der Gründer und Chef von Kino.to (r.)
Der Gründer und Chef von Kino.to (r.) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Kino.to-Chef: "Ich bedauere die Urheberrechtsverletzungen"

Der Gründer und Chef von Kino.to (r.)
Der Gründer und Chef von Kino.to (r.) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Nachdem das Landgericht Leipzig ihm eine mildere Strafe in Aussicht gestellt hat, hat der Hauptangeklagte im Kino.to-Prozess erklärt, die Vorwürfe der Staatsanwalt träfen zu und er bereue die Taten.

Am dritten Tag des Prozesses gegen den mutmaßlichen Chef von Kino.to hat das Landgericht Leipzig eine Verständigung vorgeschlagen. Für den Fall, dass der Hauptangeklagte Dirk B. ein Geständnis ablegt, stellte das Gericht eine Strafe unter fünf Jahren in Aussicht. Theoretisch wäre ein Urteil von bis zu 15 Jahren Haft möglich.

Anzeige

Dirk B. zog sich mit seinem Anwalt in einer Verhandlungspause zur Beratung zurück. Danach verlas der Anwalt eine Erklärung seines Mandanten: "Die Anklage stimmt so in allen Punkten, B. bezweifelt die Strafbarkeit seiner Handlungen nicht und bedauert die Urheberrechtsverletzungen außerordentlich."

Der Gründer soll mit dem Portal 6,6 Millionen Euro verdient haben. Für Gehälter und Mietkosten für Server in Russland seien rund 1,6 Millionen Euro gezahlt worden. Am 8. Mai 2012 wurde vor dem Landgericht Leipzig die Anklage gegen den gelernten Bodenleger verlesen. Dietmar Bluhm von der Generalstaatsanwaltschaft sagte, dass die Einnahmen aus Werbung und Abonnements stammten. Dirk B. bezeichnete sich selbst als jemand, der Internetwerbung mache.

Kino.to: Urteil in der kommenden Woche

Das Urteil könnte in der kommenden Woche am 14. Juni 2012 gesprochen werden. An dem Tag werden die Plädoyers gehalten. Das Gericht stellte einen Strafrahmen von 4 Jahren und sechs bis zehn Monaten in Aussicht.

Im Juni 2011 hatten Ermittler rund 20 Wohnungen und Geschäftsräume der mutmaßlichen Kino.to-Betreiber und Rechenzentren durchsucht und das illegale Streamingportal offline genommen.

Bastian P., der Chefprogrammierer von Kino.to, wurde am 11. April 2012 wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzungen zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Es war die fünfte Verurteilung im Prozess um Kino.to.


eye home zur Startseite
DarioBerlin 08. Jun 2012

Der Programmierer hat 3 1/2 Jahre bekommen. Also die angepeilten 5 Jahre bekommt er...

Falkentavio 07. Jun 2012

Stimmt, da habe ich einen Preis genannt. Allerdings ist das ein illegales...

Milchkanne 06. Jun 2012

natürlich zahlt sich kriminalität aus. (rein finanziel natürlich) für 8,50 die stunde...

Yash 06. Jun 2012

Kann ich gerne geben. Jemand aus meiner Familie hat seine 15jährige Stieftochter...

EqPO 06. Jun 2012

Jahr wegen ins Lächerliche ziehen. Das Geschäftsmodell war genau darauf abgestimmt. Was...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GALERIA Kaufhof GmbH, Köln
  2. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig, Berlin
  3. Hornetsecurity GmbH, Hannover
  4. Computacenter AG & Co. oHG, Berlin, Frankfurt, Ratingen, Stuttgart, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Revenant, Batman v Superman, James Bond Spectre, Legend of Tarzan)
  2. (u. a. The Big Bang Theory, The Vampire Diaries, True Detective)
  3. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. Sphero Lightning McQueen

    Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  2. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  3. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  4. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  5. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  6. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  7. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  8. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht

  9. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  10. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Yodobashi und Bic Camera: Im Rausch der Netzwerkkabel
Yodobashi und Bic Camera
Im Rausch der Netzwerkkabel
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Preisschild Media Markt nennt 7.998-Euro-Literpreis für Druckertinte

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  2. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller
  3. Smartwatch Huawei Watch bekommt Android Wear 2.0

In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. id Software "Global Illumination ist derzeit die größte Herausforderung"
  2. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)

  1. Re: Nur Windows-VLC betroffen?

    lear | 09:09

  2. Re: Seit der letzten Attacke auf Android Geräte...

    SimraanShaikh | 08:58

  3. Re: Unterschied OLED zu QLED

    kayozz | 08:57

  4. Re: Gutes Konzept... schrottiges OS, und dann 4000¤

    ChevalAlazan | 08:45

  5. Re: Für Vermögende die kreativ sein wollen..

    ChevalAlazan | 08:40


  1. 09:00

  2. 18:58

  3. 18:20

  4. 17:59

  5. 17:44

  6. 17:20

  7. 16:59

  8. 16:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel