• IT-Karriere:
  • Services:

Kino.to: Programmierer Bastian P. drohen fünf Jahre Haft

Der Prozess gegen einen der Hauptbeschuldigten von Kino.to beginnt noch im März 2012. Bastian P. wartet in Untersuchungshaft auf seine Verhandlung.

Artikel veröffentlicht am ,
Frühere Homepage von Kino.to
Frühere Homepage von Kino.to (Bild: Kino.to)

Bastian P., einer der mutmaßlichen Anführer von Kino.to, wird der Prozess gemacht. Das Landgericht Leipzig gab am 9. März 2012 bekannt, dass die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegen den Beschuldigten zugelassen wird.

Stellenmarkt
  1. Knipping Kunststofftechnik Gessmann GmbH, Gummersbach
  2. AKKA Deutschland GmbH, München

Die Gerichtsverhandlung ist für den 20. März 2012 angesetzt und soll über fünf Tage gehen. Bastian P. befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

Oberstaatsanwältin Heike Teitge sagte im Oktober 2011, dem Mann würden "Urheberrechtsverletzungen in über einer Million Fällen" vorgeworfen. Vor der Schließung von Kino.to sollen dort rund 30.000 Kinofilme, Serienfolgen und Fernsehsendungen abrufbar gewesen sein. Laut Angaben der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) gegenüber Golem.de sei Bastian P. als Programmierer der zweitwichtigste Mann bei Kino.to gewesen.

Kino.to war mindestens seit 2007 online und bot in deutscher Sprache Streams an, die im Browser angesehen werden konnten. Die Inhalte waren bei scheinbar unabhängigen Streamhostern gespeichert, die aber oftmals von Kino.to gegründet worden seien, so die Ermittler. Strafverfolgungsbehörden und die GVU versuchten das Angebot seit Jahren zu schließen, was jedoch wegen häufiger Serverumzüge immer wieder misslang. Erst Tipps aus der Szene sollen schließlich zu den Betreibern geführt haben.

Im Juni 2011 hatte die Ermittlungseinheit INES deutschlandweit rund 20 Wohnungen und Geschäftsräume der mutmaßlichen Kino.to-Betreiber und Rechenzentren durchsucht und das Portal offline genommen. Zeitgleich erfolgten Durchsuchungen in Spanien und Frankreich. 13 Beschuldigte wurden festgenommen. Die Plattform Kino.to hatte etwa vier Millionen Nutzer täglich. Das Verfahren gegen den Hauptbeschuldigten hat noch nicht stattgefunden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 34,99€/49,99€ (mit/ohne Spezialangebote)
  2. (u. a. Acer KG241P 144-Hz-Monitor für 159€)
  3. (aktuell u. a. Mushkin Pilot-E 2 TB für 219,90€ + Versand)

flow77 12. Mär 2012

Es ist wohl ein Unterscheid ob man Waffen verkauft obwohl man weiß dass die Käufer damit...

ichbinsmalwieder 12. Mär 2012

Das war ja dann auch kein Mord. Nein tun sie nicht. Die Höhe einer Strafe schreckt nicht...

Freepascal 12. Mär 2012

Hat er irgendetwas gesagt, das nicht der Realität entspricht?

ursfoum14 11. Mär 2012

Ich finde eher er hat einen Orden verdient. Für eine sehr innovative zukünftsweisende...


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
DSGVO: Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail
DSGVO
Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail

Die Kommunen tun sich weiter schwer mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Manche verstehen unter Daten-Verschlüsselung einen abschließbaren Raum für Datenträger.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Datenschmuggel US-Gericht schränkt Durchsuchungen elektronischer Geräte ein
  2. Digitale Versorgung Viel Kritik an zentraler Sammlung von Patientendaten
  3. Datenschutz Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt

Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

    •  /