So anwenderfreundlich wie möglich

Für Mac OS X und andere Betriebssysteme soll die Konfiguration der E-Mail-Clients per Mausklick möglich sein oder zumindest so einfach wie möglich gestaltet werden. Dazu stellen die Entwickler Konfigurationsanleitungen in ihrem Webinterface bereit. Die Clients auf dem Desktop verbinden sich dann mit der Kinkobox, die statt etwa Enigmail-Plugin für Thunderbird die Verschlüsselung übernimmt. So müssen private Schlüssel nicht immer einzeln auf jedem Client importiert werden, sondern werden zentral verwaltet.

Stellenmarkt
  1. Senior Software Engineer (m/f/d) for Hardware Security Modules
    Elektrobit Automotive GmbH, Erlangen
  2. Informatiker*in Entwicklung von Simulationssoftware
    Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut EMI, Efringen-Kirchen, Freiburg
Detailsuche

Auf jedem Kinko-Server lassen sich auch mehrere E-Mail-Konten oder sogar Benutzer verwalten. Da auch ein Fernzugriff möglich ist, könnte der Enkel die Kinkobox für seine Großmutter einrichten, die nicht bei ihm wohnt. "Es geht darum, auch Wissen zu vermitteln, wie E-Mail-Verschlüsselung funktioniert, und warum sie wichtig ist. Aber diese ganzen schwierigen Fragen, die üblicherweise kommen, wenn Leute anfangen, PGP zu benutzen, die nehmen wir den Anwendern ab", sagte Thierbach.

Auch deshalb gebe es die Profi-Version der Kinkobox. Die kleine Variante ist mit der kleinen Platine A10-OlinuXino-LIME des bulgarischen Herstellers Olimex samt einer Cortex-A8-CPU und 512 MByte RAM bestückt. Die größere Version wird auf NUCs von Intel laufen und soll sich für den Einsatz in kleinen und mittleren Unternehmen eignen.

Fazit

Zeit für einen längeren Test im laufenden Betrieb hatten wir nicht, denn noch konnten wir uns nur Prototypen ansehen. Das Webinterface machte allerdings einen guten Eindruck, und wir konnten uns in einem kurzen Test davon überzeugen, dass die Verschlüsselung mit der Kinkobox schnell eingerichtet war und anschließend auch funktionierte.

Golem Karrierewelt
  1. Implementing Cisco Enterprise Wireless Networks (ENWLSI): virtueller Fünf-Tage-Workshop
    10.-14.10.2022, virtuell
  2. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    21.-23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Konzept eines kleinen, externen Imap-Servers mit automatischer Verschlüsselung überzeugt vor allem wegen der zentralen Schlüsselverwaltung. Das mühsame Übertragen des privaten Schlüssels auf verschiedene Geräte fällt weg. Auch dass bestehende E-Mail-Konten einfach mit der Kinkobox verwendet werden können, macht es vor allem für Einsteiger leicht, ihre E-Mails statt bei einem Provider auf einem Server zu Hause zu speichern.

Die Kinkobox richtet sich in erster Linie an Nutzer, die eine Verschlüsselung wollen und ihre E-Mails lieber zu Hause haben als bei einem Provider - und vor allem an die, denen der Einstieg und der Aufwand der Verschlüsselung zu kompliziert sind. Das ist mit der Kinkobox auf den ersten Blick durchaus gelungen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Kinkobox angeschaut: E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
  1.  
  2. 1
  3. 2


dieterpete 04. Sep 2014

mailinabox ist ein projekt, was genau das anstrebt: siehe https://mailinabox.email/

widdermann 28. Aug 2014

Du kennst wohl fetchmail nicht. In der Standardeinstellung stellt fetchmail an den...

angrydanielnerd 28. Aug 2014

Ich sehe darin kein Problem, eher im Gegenteil. Was kann POP3 was IMAP nicht kann? Ich...

Schattenwerk 28. Aug 2014

Dann sollte es für dich ja auch kein Problem sein, dass wenn du deine E-Mails checkst...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloudgaming
Google Stadia scheiterte nur an sich selbst

Die Technik war nicht das Problem von Alphabets ambitioniertem Cloudgaming-Dienst. Das Problem liegt bei Google. Ein Nachruf.
Eine Analyse von Daniel Ziegener

Cloudgaming: Google Stadia scheiterte nur an sich selbst
Artikel
  1. Elektromobilität: Superschnelles Laden mit zwölf Megawatt
    Elektromobilität
    Superschnelles Laden mit zwölf Megawatt

    Das Unternehmen Paxos hat ein Hochleistungsladegerät mit Spezialstecker entwickelt. Der Industrie genügt eine weit geringere Leistung, aber autonome Fahrzeuge könnten das ändern.

  2. E-Mail-Hosting: Wir haben laufend Probleme mit GMX und Web.de
    E-Mail-Hosting
    "Wir haben laufend Probleme mit GMX und Web.de"

    Probleme, wie sie die Bahn jüngst mit GMX und Web.de hatte, kennt der Mailprovider Tinc schon lang. Antworten bleibe GMX schuldig, sagt uns der CEO.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  3. Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor: KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer
    Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor
    KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer

    Dev-Update Die Diskussion um die kommerzielle Verwertbarkeit von Open Source erreicht Akka und Apache Flink, OpenAI macht Spracherkennung, Facebook hilft Javascript-Enwicklern und Rust wird immer siegreicher.
    Von Sebastian Grüner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV 2022 65" 120 Hz 1.799€ • ASRock Mainboard f. Ryzen 7000 319€ • MindStar (G.Skill DDR5-6000 32GB 299€, Mega Fastro SSD 2TB 135€) • Alternate (G.Skill DDR5-6000 32GB 219,90€) • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /