• IT-Karriere:
  • Services:

Kingston SSDNow E50: SSD für Unternehmen mit Sandforce SF-2581

Kingston hat drei neue SSDs der E50-Serie für Unternehmen vorgestellt. Im Unterschied zur E100 sollen die neuen Modelle für geringe Lastszenarien geeignet sein und deswegen auch günstiger angeboten werden. Die Werte der SSD-Serie sind aber ungewöhnlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Die E50 ist eine neue SSD für Unternehmen.
Die E50 ist eine neue SSD für Unternehmen. (Bild: Kingston)

Kingston hat eine neue SSD-Serie mit Sandforce-Controller angekündigt, die insbesondere in Unternehmen eingesetzt werden sollen. Die mit dem SF-2581 ausgestattete E50-SSD gibt es mit 100, 240 und 480 GByte Kapazität. Die Geschwindigkeit wird mit durchweg mindestens 500 MByte/s angegeben. Allerdings sind die Abstufungen für SSD-Serien sehr ungewöhnlich. Die großen Modelle sind etwas langsamer als die kleinen Modelle. Normalerweise sind bei SSDs die kleinen Modelle deutlich langsamer. Die Spanne liegt lesend wie schreibend zwischen 500 und 550 Mbyte/s.

Stellenmarkt
  1. procilon Group GmbH, Berlin
  2. procilon Group GmbH, Leipzig

Seltsam sehen auch die angegebenen IOPS-Werte aus. So schafft das 480-GByte-Modell laut Kingston nur 32.000 IOPS (4K schreibend, zufällig), während das 100-GByte-Modell schreibend auf 82.000 kommt. Beim Lesen ist es wiederum genau anders herum. Das kleine Modell schafft nur 27.000 IOPS, während für das große Modell 53.000 IOPS angegeben werden. Das 240 GByte-Modell liegt mit 48.000 zu 72.000 (lesend zu schreibend) dazwischen und bietet damit ausgeglichene Werte.

Als Schnittstelle kommt SATA und nicht etwa SAS zum Einsatz und zwar mit 6 Gbit/s auf der Schnittstelle. Die Bauhöhe der 2,5-Zoll-SSD liegt bei 7 mm. In ein Notebook sollte sie dennoch nicht eingesetzt werden, da der Energiebedarf bei 1,25 Watt im Ruhemodus bis hin zu 2,74 Watt im Schreibmodus liegt. Das 480-GByte-Modell braucht sogar 3,2 Watt.

Die Mean Time Between Failures liegt für eine Unternehmens-SSD mit einer Million Stunden vergleichsweise niedrig. Immerhin gibt Kingston drei Jahre Garantie. Zudem garantiert Kingston 310, 739 und 1.747 TByte Total Bytes Written (TBW). Danach könnte es passieren, dass die SSD nicht mehr beschrieben werden kann.

Zu Preisen äußert sich Kingston noch nicht. Stattdessen gibt der Hersteller nur an, dass die neuen SSDs günstiger als die E100-Serie sein werden. Die ist sehr teuer und liegt zwischen 350 und 1.100 Euro für ähnliche Größen. Weitere Informationen zu den E50-Modellen gibt es im PDF-Datenblatt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Folgen Sie uns
       


Turrican II (1991) - Golem retro_

Manfred Trenz und Chris Huelsbeck waren 1991 für uns Popstars und Turrican 2 auf C64 und Amiga ihr Greatest-Hits-Album.

Turrican II (1991) - Golem retro_ Video aufrufen
Next-Gen-Konsolen: Das erste Quartal mit Playstation 5 und Xbox Series X/S
Next-Gen-Konsolen
Das erste Quartal mit Playstation 5 und Xbox Series X/S

Rückblick und Ausblick: Meine ersten drei Monate mit den neuen Konsolen von Sony und Microsoft - und was sich bei der Firmware getan hat.
Von Peter Steinlechner

  1. Sony Zusatz-SSD macht offenbar die Playstation 5 lauter
  2. Sony Playstation-5-Spieler müssen wohl noch warten
  3. Playstation 5 Analogsticks des Dualsense halten wohl nur 400 Stunden durch

IT-Unternehmen: Die richtige Software für ein Projekt finden
IT-Unternehmen
Die richtige Software für ein Projekt finden

Am Beginn vieler Projekte steht die Auswahl der passenden Softwarelösung. Das kann man intuitiv machen oder mit endlosen Pro-und-Contra-Listen, optimal ist beides nicht. Ein Praxisbeispiel mit einem Ticketsystem.
Von Markus Kammermeier

  1. Anzeige Was ITler tun können, wenn sich jobmäßig nichts (mehr) tut
  2. IT-Jobs Lohnt sich ein Master in Informatik überhaupt?
  3. Quereinsteiger Mit dem Master in die IT

Videokonferenzen: Bessere Webcams, bitte!
Videokonferenzen
Bessere Webcams, bitte!

Warum sehen in Videokonferenzen immer alle schlecht aus? Die Webcam-Hersteller sind (oft) schuld.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. Webcam im Eigenbau Mit wenigen Handgriffen wird die Pi HQ Cam zur USB-Kamera

    •  /