Kingdoms of Amalur: 38 Studios entlässt alle Mitarbeiter

Das vom US-Baseballstar Curt Schilling gegründete Entwicklerstudio 38 Studios ist so gut wie pleite: Nach einer Reihe von Finanzproblemen hat die Firma jetzt alle Beschäftigen entlassen.

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Kingdoms of Amalur
Kingdoms of Amalur (Bild: 38 Studios)

"Gott schütze euch und Dank an alle, die mit Gedanken und Gebeten beim Team und den Familien der 38 Studios sind", schreibt der ehemalige Profi-Baseballspieler Curt Schilling auf Facebook, nachdem sein Entwicklerstudio 38 Studios kurzfristig alle der rund 380 Beschäftigten entlassen hat. Die Kündigungen betreffen beide Niederlassungen in Providence im Bundesstaat Rhode Island und in Baltimore/Maryland; auch die Angestellten des 2009 von 38 Studios gekauften Entwicklerstudios Big Huge Games (Rise of Nations) haben ihren Job verloren.

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Eine offizielle Mitteilung über die Ursachen für die Entlassungen und die Zukunft des Unternehmens gibt es nicht. In einer Mail an die Mitarbeiter schreibt das Management von einer "wirtschaftlichen Flaute", ohne konkreter zu werden. Vermutlich sind zu schlechte Verkaufszahlen des Anfang 2012 veröffentlichten Rollenspiels Kingdoms of Amalur, sowie wahrscheinlich zu Unrecht bezahlte Subventionen durch den Staat Rhode Island in Höhe von 75 Millionen US-Dollar die Auslöser.

Lincoln Chafee, der Gouverneur des Bundesstaates, hat weitere Hilfszahlungen abgelehnt. Nach Schätzungen der lokalen Nachrichtenseite Wpri.com hat der ehemalige Baseballspieler Curt Schilling von den rund 114 Millionen US-Dollar, die er während seiner Karriere verdient haben soll, im Laufe der Jahre rund 30 Millionen in 38 Studios gesteckt. Der Entwicklerverbund IDGA hat eine Webseite mit Informationen für die betroffenen Angestellten eingerichtet.

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