Kingdom Come: Steam als Kopierschutz, Mod-geeignet und mit Rift-Support
In einer ersten Fragerunde(öffnet im neuen Fenster) hat Warhorse, der Entwickler von Kingdom Come Deliverance, Stellung zu wichtigen Themen genommen und weitere Informationen rund um das Spätmittelalterspiel bekanntgegeben: Als Kopierschutz wird Steam in Erwägung gezogen, für die geplante Modding-Unterstützung wäre damit der Workshop(öffnet im neuen Fenster) eine Idee. Kingdom Come wird vorerst ein reiner Sandbox-Einzelspielertitel, die neun Quadratkilometer umfassende Map entspricht von der Größe her etwa Oblivion.

Die Spielwelt erreicht damit die Ausmaße der Provinz Cyrodiil, in welcher der vierte Teil von The Elder Scrolls spielt. Laut Warhorse ist die Spielwelt damit größer als die von Red Dead Redemption, die Dichte der Bevölkerung und die Zahl der interessanten Orte sollen ähnlich hoch sein.
In Zukunft dürften Modder die Welt von Kingdom Come selbst erweitern, die Sandbox soll aber bereits im ersten Akt genug zu tun haben: Ein komplexes System aus Reputation, Beziehungen, Gesetzen und Wirtschaft biete viel Abwechslung. Der Kauf von Grundstücken wird nicht möglich sein, dafür kann die Spielfigur Beziehungen mit NPCs eingehen.
Frauen wird es im Spiel geben, jedoch nicht als steuerbarer Charakter. Das virtuelle, männliche Ego ist vorgefertigt: Warhorse erzählt die Geschichte eines jungen Schmiedes, der in den Kriegswirren all sein Hab und Gut verliert und in eine Verschwörung rund um einen entführten König gerät.
Die Spielfigur kann umfangreich mit Ausrüstung und Kleidung versehen werden, aus der Egoperspektive ist der Körper zu sehen – eine Schulterkamera schließt Warhorse zugunsten der Immersion aus. Besonders interessant ist hierbei die Unterstützung von Oculus Rift, gerade reiten in der virtuellen Realität sei eine Herausforderung.
Kingdom Come wird für den PC entwickelt, Versionen für Mac und Linux sind ebenso angedacht wie ein kooperativer Spielmodus für spätere Akte – einen Multiplayer wird es nicht geben. Ob das Spätmittelalterspiel auch für die Next-Gen-Konsolen erscheint, entscheiden Microsoft und Sony.
Als mögliche Veröffentlichungsplattformen nennt Warhorse neben Steam noch GoG, auch physische Datenträger im regulären Handel werden ausgeliefert. Neben der englischen Sprachausgabe planen die Entwickler eine Lokalisation in Deutsch, Spanisch und Italienisch. Polnisch, Russisch und Tschechisch wird es wahrscheinlich nur in Textform geben.
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